Viele Webseiten präsentieren Informationen zwar augenfällig formatiert, aber nicht sinnvoll strukturiert. Wer seine HTML-Dokumente dagegen mit Mikroformaten und Mikrodaten anrichtet, macht Adressen, Termine und vieles mehr zum Appetithappen für Suchmaschinen und andere Software.
Know-how
Wer schläft, spart. Daher organisiert der Linux-Kernel das kollektive Schlafen der Rechnerkomponenten, bis das komplette System ruht. Er strukturiert Abhängigkeiten baumartig und verwendet ein Phasenmodell. Damit sind bei Bedarf alle Komponenten schnell wieder hellwach.
Forschungsprojekte wie Seti@home haben es vorgemacht: Das freie Framework Boinc tranchiert aufwändige Rechenaufgaben zu handlichen Arbeitspaketen, passend für viele einzelne Computer. Dieser Artikel zeigt, wie man eine verteilte Anwendung für Boinc selbst schreibt.
Mit ausgefeiltem Ressourcen-Management und eigenen Namensräumen organisiert der Kernel eine effiziente Container-Virtualisierung. Die Unterstützung im Userland könnte jedoch besser sein.
Das Rahmenwerk DKMS ordnet für Anwender und Entwickler Module so, dass sie auch nach einem Kernupdate noch laufen. Als Bonus schnürt das Tool sogar Installationspakete für Distributionen.
Inn gewisser Weise passt der folgende Beitrag zum Schwerpunkt dieser Magazins-Ausgabe, demonstriert er doch am lebenden Webapplikations-Objekt die Verwundbarkeit einer Datenbank.
Die Reihe "Insecurity Bulletin" widmet sich Sicherheitsproblemen in Linux und Open-Source-Software. Dabei dienen aktuelle Schwachstellen als Anschauungsmaterial. In dieser Folge geht es um ein großes Sicherheitsloch, das ein kleines Hilfsprogramm in die E-Book-Anwendung Calibre gerissen hat.
Die neue Reihe "Insecurity Bulletin" widmet sich Sicherheitslücken in Linux und Open-Source-Software. Dabei dienen aktuelle Schwachstellen als Anschauungsmaterial für typische Programmierfehler. Die erste Folge behandelt zwei Fälle von Buffer Overflow.
Linux plattformübergreifend: Die praktische Skriptsammlung Buildroot erzeugt im Handumdrehen einen Kernel für Embedded-Systeme mit ARM-CPU. Als Nebenprodukt fällt dabei ein komplettes, lauffähiges Linux-System ab, das sich im Emulator Qemu testen lässt.
Der Linux-Kernel bietet seine Verschlüsselungsfunktionen auch zum asynchronen Zugriff an. Ineinander geschachtelte Datenstrukturen und undokumentierte Funktionen machen dem Programmierer allerdings das Leben schwer. Diese Kern-Technik schafft Abhilfe.
Texte mit AES verschlüsseln, Daten komprimieren oder Hashsummen mit MD5 berechnen: Mit dem Crypto-API des Linux-Kernels und etwas Know-how kein Problem!










