Wenn es dieser Tage vor einem Thema kein Entrinnen gibt, dann ist das KI. Kein Wunder also, dass es auch auf der Open Source Monitoring Conference in diesem Jahr eine große Rolle spielte.
Mit dem Update auf GPT-5.2 veröffentlicht OpenAI sein bisher leistungsstärkstes Modell, das vor allem auf professionelle Wissensarbeit ausgerichtet ist.
Unter den Ausgezeichneten mit dem Leibniz-Preis, der angesehensten Auszeichnung für Forscher in Deutschland, ist in diesem Jahr Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, Co-Direktor des BIFOLD und Chef der Machine Learning Group der TU Berlin.
Forscher am MIT haben ein neues Material entwickelt, dass es möglich macht, zuvor getrennte Komponenten wie Logikgatter und Speicher auf einer Grundplatine übereinander zu stapeln. Das verkürzt den Weg für die Daten, spart dadurch Strom und Zeit.
Das Start-up Quilter aus Los Angeles hat nach eigenen Angaben einen Durchbruch in der Hardwareentwicklung erzielt: Es brachte eine KI dazu, binnen 38,5 Stunden einen Linux-Computer mit 843 Einzelteilen zu entwerfen, der beim ersten Anlauf bootete.
Unter dem Dach der Linux Foundation wurde jetzt die Agentic AI Foundation (AAIF) gegründet. Sie hat das Ziel, eine neutrale, offene Grundlage zu bieten, um sicherzustellen, dass sich agentische KI transparent und kooperativ weiterentwickelt.
Das französische KI-Unternehmen Mistral hat mit Devstral 2 ein Sprachmodell für die SOftwareentwicklung und mit Mistral Vibe einen kommandozeilenagenten für denselben Zweck vorgestellt. Beide Produkte erschienen unter Open-Source-Lizenzen.
OpenAI hat einen Report unter dem Titel "The state of enterprise AI" veröffentlicht, der ein sehr optimistisches Bild der KI-Nutzung in Unternehmen entwirft.
OpenAI und diverse Sparten des südkoreanischen Mischkonzerns Samsung haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) abgegeben, der zufolge Samsung OpenAI bei seiner Stargate-Initiative zum Rechenzentrumsausbau unterstützen will.
Der nächste Prozess einer ganzen Welle von Urheberrechtsklagen gegen KI-Firmen steht an: Die Chicago Tribune verklagt Perplexity vor dem New York Federal Court, weil das kalifornische Start-up beim Aufbau seiner KI-gestützten Suchmaschine unrechtmäßig von den Inhalten der Zeitung profitiert...
LLMs neigen bekanntlich zu Halluzinationen, weil sie in ihrem Training darauf trainiert wurden, unter allen Umständen eine möglichst hilfreiche Antwort zu geben. Das verleitet sie später zu plausibel klingenden Aussagen, für die in Wirklichkeit die Voraussetzungen fehlen. OpenAI will den...
Um härtere Probleme lösen zu können, sind LLMs in der Lage länger nachzudenken. Forscher des MIT haben nun eine Methode entwickelt, das Budget an Rechenzeit dynamisch zu verwalten.
Der Meta Konzern unter Führung von Mark Zuckerberg will seine Anstrengungen im Kampf gegen Scam, also betrügerische Anzeigen und Postings, weiter verstärken, denn die würden nicht nur einzelnen schaden, sondern allgemein das Vertrauen der Nutzer in das gesamte Anzeigengeschäft untergraben und...
Wer das Schreiben häufig an die KI delegiert, delegiert das Denken, und das macht dumm. Wie könnte ein Ausweg aussehen, der die KI nicht verbannt?
Was bedeutet es für unser Denken, unser Wissen, unsere Werte, wenn wir das menschliche Sprachvermögen, das alldem zugrunde liegt, an Maschinen delegieren? Eine philosophische Spurensuche.


