Nach fünfzehn Jahren Entwicklungszeit ist die freie Laufzeitumgebung Wine bei der Versionsnummer 1.0 angelangt; gleichzeitig erreicht die kommerzielle Variante Crossover die Version 7.0.
Der Suse Linux Enterprise Server (SLES) von Novell ist als erstes Linux-Produkt auf der offiziellen Empfehlungsliste des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums als IPv6-tauglich gelistet. Auch deutsche Behörden arbeiten an der Umstellung auf das neue Internet-Protokoll.
Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes bekräftigt das Bekenntnis der Europäischen Kommission zu offenen Standards. Von Software-Herstellern, die sich an Standardisierungsprozessen beteiligen wollen, fordert sie im Vorfeld Lizenzansprüche und maximale Verkaufspreise festzulegen.
Rund ein Jahr nach dem Start von Red Hats Vertriebsprogramm RHX für Open-Source-Software-Anbieter macht das Unternehmen einen Teilrückzieher. Red Hat will nun Anleitungen für Open-Source-Software-im-Eigenbau liefern und hofft auf einen Selbstläufer.
Sandra Schäfer hat Anfang Mai bei Microsoft die neugeschaffene Position als Leiterin Interoperabilität übernommen. Am Rande eines ersten Community-Treffens in München unter dieser Überschrift sprach sie mit Linux-Magazin Online über OOXML und Microsofts Patentversprechen.
Mit einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Interoperabilität will der Software-Konzern Microsoft beweisen, dass es ihm ernst ist mit der Öffnung seiner Produkte für andere Formate. Zeitgleich mit einer Pressekonferenz in München stellte das Unternehmen die neue Entwicklungsplattform Open XML...
Die Neuorganisation bei Debian geht weiter: Der langjährige Debian-Entwickler James Troup gibt seinen Posten als FTP-Master auf, gleichzeitig startet die Suche nach weiterem FTP-Personal.
Intel-Chef Otellini und Marktforscher Jay Lyman sind sich einig: Der Hauptgrund für den Einsatz von Linux als Betriebssystem sind die Kosten. Für Mini-Laptops könnte das konkret mehr Leistung für weniger Geld bedeuten.
Aufgrund rechtlicher Konsequenzen sollten Unternehmer den Einsatz Freier Software grundlegend überdenken, riet ein juristischer Fachartikel vor einigen Tagen. Das Software Freedom Law Center (SFLC) dagegen gibt Entwarnung.
Der kanadisch/amerikanische IT-Dienstleister CGI veröffentlicht eine Software, mit der Daten zum Umweltschutz plattformunabhängig ausgetauscht und veröffentlicht werden sollen.
Die IT-Beschaffungsstelle für Behörden ITDZ in Berlin arbeitet an einem Standard-Desktop mit Open-Source- und Microsoft-Software; Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung der Hauptstadt sollen die Linux-Lösung in naher Zukunft aus dem Katalog bestellen können.
Die ISO-Zertifizierung des Microsoft-eigenen Dokumentformats OOXML bleibt umstritten: Drei Länderausschüsse fordern formell die Aufhebung der Zertifizierung, ein viertes reicht eine Protestnote ein.
Die Freedom Task Force der Free Software Foundation Europe (FSFE) und das Projekt GPL-Violations wollen bei der Durchsetzung von Open-Source-Regelungen künftig enger zusammenarbeiten.
Der US-amerikanische Virtualisierungsanbieter VMware will das Applikationsmanagement-Unternehmen B-Hive Networks kaufen und einen neuen Entwicklungsstandort in Israel eröffnen.

