Früher machte schlecht zu bedienende Software das Anfertigen von Backups auf Desktop-Rechnern zum Geduldsspiel. Mit modernen Anwendungen fällt es heute leicht, wichtige Daten regelmäßig automatisch zu sichern.
Viele Administratoren und ambitionierte Privatanwender machen um Backupsoftware immer noch einen weiten Bogen, da sie als aufwendig zu konfigurieren gilt – so zumindest die landläufige Mär. Dabei stehen längst bequem in einem grafischen Frontend nutzbare Programme zur Datensicherung für den Desktop zur Verfügung. Mit wenigen Mausklicks lassen sich die Backup-Routinen konfigurieren und automatisieren. Die Bitparade hat sich einige Vertreter angesehen.
Aktuelle Backup-Programme unter Linux gestatten nicht nur das zeitgesteuerte automatisierte Sichern frei zu definierender Datenbestände, sondern unterstützen auch eine Vielzahl von Zielmedien. Es steht Ihnen frei, ob Sie Ihre Datensicherungen dabei auf Wechseldatenträgern wie externen Festplatten und SSDs, NAS-Systemen, konventionellen Dateiservern oder professionellen LTO-Laufwerken ablegen.
Dabei lassen sich unterschiedliche Backup-Strategien verfolgen: Neben periodisch stattfindenden Vollsicherungen lassen sich die Daten in mehreren Durchläufen inkrementell oder differentiell sichern. Das spart nicht nur bei umfangreichen Datensicherungen viel Zeit, sondern auch Speicherplatz auf dem Zielmedium. Inkrementelle oder differentielle Sicherungen benötigen außerdem weniger Aufwand bei der Datenrekonstruktion, sofern in regelmäßigen Abständen Vollsicherungen angefertigt wurden. Mithilfe von aktuellen Kompressionsalgorithmen sparen Sie zusätzlich Speicherplatz.
Zu den Standardfunktionen ausgereifter Backup-Programme gehören außerdem inzwischen eine sichere Datenverschlüsselung und damit einhergehend eine Dateni...
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