Auf der DVD finden Sie diesmal Proxmox VE 9.0, den Proxmox Backup Server 4.0, vier Videos von der Checkmk Conference 11, ein direkt einsatzbereites Keycloak, sechs To-do-Manager und vieles andere mehr.
Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, bei der die Redaktion den beiliegenden Datenträger speziell zusammenstellt. Er enthält gebündelt unter einer HTML-Oberfläche Programme und Tools, die wir in der Ausgabe testen und besprechen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.
Proxmox und HeliumOS
Die DVD enthält diesmal gleich drei Distributionen. Den Anfang macht der Proxmox Backup Server in der brandneuen Version 4.0. Mit ihm setzen Sie schnell eine leistungsstarke Maschine zur Datensicherung auf, die jetzt bei Bedarf sogar als S3-kompatibler Speicher agiert. Ebenfalls auf der DVD wartet Proxmox VE 9.0 als Basis für virtuelle Maschinen und Container (Abbildung 1).
HeliumOS 10 richtet ein Desktop-System auf Basis der Enterprise-Distribution AlmaLinux ein (Abbildung 2). Anders als das Vorbild nutzt HeliumOS den Atomic-Ansatz, bei dem ein schreibgeschütztes Root-Dateisystem zum Einsatz kommt. Die auf der DVD enthaltene Version 10 nutzt Btrfs als Dateisystem sowie die Zsh als Shell.

Abbildung 2: HeliumOS 10 startet KDE Plasma als Desktop-Umgebung und bringt standardmäßig Distrobox mit.
IAM und Checkmk
Passend zum Titelthema stehen auf der Disk der LDAP-Server OpenLDAP sowie die IAM-Lösung Keycloak parat. Letztere lässt sich schnell über die Binaries oder den offiziellen Docker-Container hochfahren. Zur Aufgaben- und Projektplanung dienen die in der Bitparade vorgestellten To-do-Manager Endeavour, Errands, Planify, Sleek, SuperProductivity und WeekToDo.
Die Checkmk GmbH veranstaltete bereits zum elften Mal eine Konferenz rund um ihre gleichnamige Monitoring-Lösung. Die DVD konserviert vier ausgewählte Vorträge mit über 75 Minuten Laufzeit. Unter anderem werfen die Referenten einen Blick unter die Haube der Software und widmen sich den Notifications.
Grafana und Pogocache
Die Neuerungen des Datenanalyse- und Visualisierungswerkzeugs Grafana 12 lassen sich schnell über einen vorgefertigten Docker-Container ausprobieren. Obendrauf gibt es einen Konkurrenten für die In-Memory-Datenbank Memcached: Das noch recht junge Pogocache geht deutlich flotter ans Werk und beansprucht dabei gleichzeitig weniger Prozessorleistung. Obendrein lässt sich sein Key-Value-Store in eigene C-Programme einbauen.
Bei Interesse erkunden Sie außerdem die Youtube-Alternative Peertube, führen mit Felix86 x86-Programme auf einem RISC-V-System aus, starten via Wayback alte X11-Desktop-Systeme auf einem modernen Wayland-Compositor, jonglieren virtuelle Maschinen mit dem Cloud Hypervisor, spendieren einem Kubernetes-Cluster mit Longhorn einen verteilten Block Storage, sichern Ihre Container via Tetragon ab, schreiben mit Flet unter Python Flutter-Apps, erschweren mithilfe von OSS Rebuild Supply-Chain-Angriffe oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)






