Ausgabe Februar 2016

Heftcover Ausgabe 02/2016

Titelthema: Versteh' Systemd

Die Mehrheit der wichtigen Distributionen ist auf Systemd eingeschwenkt. Höchste Zeit für den Admin, sich näher mit der Mechanik des neuen Initsystems zu befassen: Wie verwaltet er Dienste? Wie migriert er Sys-V-Initskripte, analysiert er den Zeitbedarf beim Systemstart, überwacht er Prozesse, limitiert er Ressourcen und wertet er Logfiles aus?

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Jetzt ist er fertig, der Entwurf der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). EU-Rat und-Parlament haben ihre konkurrierenden Papiere zusammengeworfen. Voraussichtlich 2017 wird die DS-GVO in Kraft treten. Die rund 100 Seiten entwickeln die EU-Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995 weiter....

Mit rund 100 Teilnehmern startete im November in Berlin die erste Konferenz rund um das Initsystem Systemd. Sie richtete sich vor allem an professionelle Init-Nutzer, also Admins und Entwickler.

Fast alles, was ein Computer tut – rechnen, speichern, ein- und ausgeben von Daten –, das tut er mit Hilfe von Prozessen. Entsprechend wichtig ist die Kontrolle über diese Prozesse, bei der Systemd ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat.

Ursprünglich als Tool für Systemd-Tester gedacht, mausert sich Systemd-nspawn zu einer eigenständigen Containerlösung. Bei Rkt von Core OS ist es bereits als Low-Level-Tool im Einsatz. Rkt-Entwickler Jonathan Boulle stellt Systemd-nspawn vor.

Auch diesen Monat bekommen die DELUG-Käufer die doppelte Datenmenge zum einfachen Preis: Seite A der DVD enthält Videos von den Kieler Open Source und Linux Tagen sowie von der ersten Systemd.conf. Auf Seite B warten Linux Mint 17.3, Raspbian 2015-11-21, eine VM mit UCS 4.1 und vieles...

Dass Linux und sein umfangreiches Open-Source-Ökosystem kostenlos sind, müsste für die finanziell klammen Schulen ein starkes Argument für deren Einsatz sein. Warum das jedoch nicht immer zieht und in welcher Form Linux bereits die Schulbank drückt, beleuchtet die Bitparade.

Dgit verbindet als Zwei-Wege-Gateway das Debian-Archiv mit einem Git-Repository. Das beschert Paketbetreuern ganz neue Möglichkeiten der Softwareverwaltung, verbessert aber auch den allgemeinen Umgang mit Debian-Quellpaketen und dem Archiv.

Cache it, if you can! – sagt sich Sysadmin Charly Kühnast, wenn die Latenzen seiner Internetverbindung gefühlt länger als die Regentschaft Napoleons dauern. In der heutigen Kolumne stellt er seine Cache-Lösung für die Namensauflösung vor.

Eine leistungsfähige Suchmaschine, ein Tool zum Verarbeiten und Normalisieren von Protokollen und eins zum Visualisieren der Auswertungen – Elasticsearch, Logstash und Kibana bilden den ELK-Stack, der auf Systemen mit großem Log-Aufkommen den Karren aus dem Dreck zieht.

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