Die IDE bietet beim Anlegen von Projekten Standard-Projekttypen an, darunter den Typ »Gtk# 2.0«. Um den Dialog mit dem Text »Hallo Linux-Magazin« aus Abbildung 2 anzuzeigen, sind nur wenige Änderungen an dieser Vorlage erforderlich. Wie andere IDEs geht auch Monodevelop über das Syntax-Highlighting und die Schlüsselwort-Vervollständigung gewöhnlicher Editoren hinaus. Abbildung 3 zeigt den Code-Vervollständigungsdialog, der sämtliche Methoden der Klasse »win« aus der Standardbibliothek mitsamt einer kurzen Dokumentation präsentiert.

Abbildung 2: Auch wenn es sich noch nicht mit Microsofts Virtual Studio messen kann, bietet Monodevelop dennoch eine komfortable Entwicklungsumgebung für C# und andere Sprachen.

Abbildung 3: Die Eingabevervollständigung von Monodevelop umfasst nicht nur Schlüsselwörter, sondern auch die Methoden von Standardklassen.
Bewegliches Ziel
C# ist eine ausdrucksstarke Sprache. Die Open-Source-Welt und Linux können von einer freien Implementierung nur profitieren. Wie bei allen Open-Source-Projekten, die eine proprietäre Programmierumgebung nachbilden, liegt die größte Herausforderung darin, mit der zügigen Weiterentwicklung in Redmond mitzuhalten. Mit der bevorstehenden Release von Version 2.0 des Mono-Frameworks ist dies, so zeichnet es sich schon ab, ein gutes Stück weit gelungen. (pkr)
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Infos |
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[1] Dotnet bei Microsoft: [http://www.microsoft.com/net] [2] Mono-Projekt: [http://www.mono-project.com] [3] Mono 2.0 (Draft) Release Notes: [http://www.go-mono.com/archive/2.0/] [4] Von Mono unterstützte Sprachen: [http://www.mono-project.com/Languages] [5] Mono-Dokumentation: [http://www.go-mono.com/docs/] [6] Mono-FAQs: [http://www.mono-project.com/FAQ:_General] [7] Mono-Binary-Installer: [http://mono.ximian.com/monobuild/preview/download-preview/] [8] C#-Mode für Emacs: [http://mfgames.com/linux/csharp-mode] [9] Monodevelop: [http://www.monodevelop.com] [10] Dokumentationskommentare: [http://msdn.microsoft.com/de-de/library/b2s063f7.aspx] [11] Open-Suse-Buildservice: [https://build.opensuse.org] |
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Der Autor |
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Dr. Rüdiger Berlich arbeitet seit 1992 mit Linux und Open Source. Er bereitet am Karlsruhe Institute of Technology einen Open-Source-Spinoff aus dem Bereich der verteilten Optimierung vor. |





