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Sysstat-Tools
09/08, S. 70: Zu dem Artikel “Prozess auf Takt” möchte ich zwei Aufgaben ergänzen, die meines Wissens kein anderes Programm so gut löst wie Sar. Beide Fälle nutzen die Sar-Option, die es erlaubt, Daten in einer Datei zu sammeln und später auszuwerten. Die Entkoppelung von Sammlung und Auswertung ist für mich ein Killerfeature gegenüber Top & Co.
Dies ist einmal sehr nützlich bei Applikationsbenchmarks und dem System-Sizing über mehrere Systeme hinweg. Sar speichert die Sampling-Zeitpunkte in der Datei mit und man kann Ereignisse über mehrere Server hinweg korrelieren – einheitliche Uhrzeit vorausgesetzt. Die Dateien eignen sich auch als Nachweis bei Service Level Agreements.
Außerdem nützlich ist Sar bei der langfristigen Kapazitätsüberwachung, bei der es nicht um einzelne Spitzen geht.
Bernhard Bablok, per E-Mail
Algebra mit Hindernissen
09/08, S. 32: Ich wollte mir das Programm Maxima anschauen, konnte aber die Beispiele nicht so nachvollziehen, wie sie abgedruckt sind. Ich konnte keine Versuche unter Linux durchführen und habe daher auf OpenBSD zurückgegriffen, wo ich das Kommandozeilenprogramm »maxima« in der Version 5.13.0 benutze, nicht Wxmaxima.
Die Handbuchseite klärte mich auf, warum meine Versuche scheiterten: Alle Kommandos müssen mit einem Semikolon oder dem Dollarzeichen abgeschlossen werden. Zudem wäre für Einsteiger interessant, dass man das Programm mit »quit();« beendet.
Bernd Kohler, per E-Mail
Ich habe im Artikel immer die durch Wxmaxima bereitgestellte grafische Oberfläche beschrieben, da sie dem Nutzer einige lästige Details abnimmt – unter anderem den von Ihnen richtig beschriebenen Zwang zum Semikolon am Befehlsende. Auch das »quit();« ersetzt das GUI-Programm durch einen einfachen Menübefehl. Möglicherweise ist Wxmaxima auf der von Ihnen gewählten Plattform aber nicht verfügbar.
Noch eine Anmerkung, die Ihnen möglicherweise beim Nachbau der Beispiele helfen wird: Bei den Primzahlberechnungen ist ein Setzfehler durchgerutscht: Statt »next_prime(377220)« muss es heißen »next_prime(377220)«, ansonsten wäre die sich ergebende Primzahl viel zu klein. (Thomas Romeyke)
Workaround für Senyo
08/08, S. 95: Mit Interesse habe ich Ihren Artikel über den Transtec Senyo 610 gelesen. Ich besitze selber dieses Modell und habe versucht Open Suse 11 darauf zum Laufen zu bekommen, zunächst mit enormen Problemen beim Treiber für Intels GM965-Grafik. Es handelt sich um einen Bug im Intel-Treiber. Der Treiber kommt unter anderem nicht mit einem DVI-I-Port zurecht – dieser gibt sowohl ein digitales als auch ein analoges Signal aus.
Es gibt jedoch einen Workaround für die Datei »xorg.config«. Der bereits vorhandene Monitorabschnitt bleibt wie er ist. Dann fügt man einen zweiten Monitorabschnitt ein und ergänzt anschließend den Abschnitt »Device« um die fehlenden Zeilen (Listing 1).
Ich habe mich an die X.org-Mailingliste gewandt und auf deren Empfehlungen hin einen Bug-Report auf [https://bugs.freedesktop.org] geschieben. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Gordon Jin von Intel, der mir den Workaround beschrieben hat.
Bernd Fuchs, per E-Mail
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Listing 1: |
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01 Section "Monitor" 02 Identifier "Monitor[0]" 03 ModelName "VIEWSONIC VP191B" 04 Option "PreferredMode" "1280x1024" 05 VendorName "VIEWSONIC" 06 VertRefresh 50-70 07 UseModes "Modes[0]" 08 EndSection 09 10 Section "Monitor" 11 Identifier "LVDS" 12 Option "Ignore" "true" 13 EndSection 14 15 Section "Device" 16 BoardName "965 GM" 17 BusID "0:2:0" 18 Driver "intel" 19 Identifier "Device[0]" 20 Option "monitor-VGA" "Monitor[0]" 21 Option "monitor-LVDS" "LVDS" 22 VendorName "Intel" 23 Option "ModeDebug" "TRUE" 24 EndSection |
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Errata |
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09/08, S. 62: Der Textsatz-Artikel behauptet, die Silbentrennung unter Scribus benutze eine kleineres Wörterbuch als die Trennung in Open Office. Hier liegt leider eine Verwechslung vor. Richtig ist: Scribus verwendet das gleiche Trennungswörterbuch wie das freie Office-Paket. Vielen Dank an den Scribus-Entwickler Christoph Schäfer für den Hinweis. 09/08, S. 51: Im Artikel steht “XML-FO”, die Technologie heißt korrekt jedoch XSL-FO. |





