Aus Linux-Magazin 07/2003

Aktueller Überblick über freie Software und ihre Macher

Ähnlich wie Köche arbeiten auch Software-Autoren an immer neuen Kreationen für die Benutzer. Wir picken die Leckerbissen für Sie heraus. Diese Woche: BZFlag, XChat 2.0 sowie Grip, Interessantes rund um OpenBSD und Debian. Und für die Gourmets wird's diesmal richtig scharf.

Abbildung 1: Im Vordergrund sieht man einen BZFlag-Panzer, der sich - gerade abgeschossen - in Rauch auflöst.

Abbildung 1: Im Vordergrund sieht man einen BZFlag-Panzer, der sich – gerade abgeschossen – in Rauch auflöst.

What\’s cooking? Wir servieren diesmal zunächst ein Spiel, bei dem man ziemlich schnell gegrillt werden kann, dann ein Chat- und ein Rip-Programm sowie Informationen über das Verhältnis zwischen der Darpa und OpenBSD. Als Nachtisch hat die Projekteküche noch einen eigenen Teil für Debian GNU/Linux. Und wer gar nicht genug bekommen kann, dem wird der vorgestellte Salat schmecken.

BZFlag

Nicht alle Anwender, die ihren Computer zum Spielen benutzen, stehen auf komplizierte Storyboards und aufwändig gestaltete 3D-Umgebungen mit Schatteneffekten – manche lieben eher einfache Handlungsmuster und Bildschirmszenen. Wo früher Spiele wie Counterstrike das Maß aller Dinge waren, begeistern heute auch XBill und Konsorten die Benutzer. Das Spiel BZFlag[1] gehört grundsätzlich in die Kategorie der Ego-Shooter, besetzt den Arbeitsspeicher des Rechners aber nicht mit Texturen und Grafiken. Es verlangt nicht nur herumzuballern, sondern durchaus auch taktische Überlegungen.

Das Handlungsprinzip von BZFlag ist simpel und ähnelt dem von Counterstrike: Es gibt ein großes Spielfeld, jeder teilnehmende Spieler ist in einem Panzer mit Bordkanone unterwegs, es wird in Mannschaften gespielt und das Ziel ist, möglichst viele Panzer der gegnerischen Teams zu zerstören. Insgesamt gibt es fünf Teams in den Farben Rot, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Viele Kleinigkeiten, die allerdings erst nach und nach auffallen, machen das Spielen interessant: So muss man einen Panzer, um ihn zu zerstören, genau an der richtigen Stelle treffen. Das ist nicht immer ganz einfach, besonders dann nicht, wenn sich beide Panzer während des Schießens bewegen.

Ein weiteres wichtiges Detail sind die so genannten Flags, die überall auf dem Spielfeld zu finden sind. Sie entstehen an den Stellen, an denen ein Panzer zerstört wurde, und können von anderen Panzern aufgelesen werden, die dann zufällige Eigenschaften erhalten – positive wie negative. So kann es zum Beispiel passieren, dass aus der eigenen Bordkanone nach dem Einsammeln eines Flags ein Laser oder ein Gewehr mit lenkbaren Raketen wird. Andererseits kann man aber auch vorübergehend erblinden und das Spielfeld und die Panzer dort nicht mehr sehen.

Das Spiel wird zusätzlich interessant, weil es hoch oben über dem eigentlichen Spielfeld (Luft-)Straßen und Wege gibt, zu denen man sich über spezielle Tore auf dem Boden beamen lassen kann. Dort oben verstecken sich schon mal Spieler, um ihre Kontrahenten aus dem Hinterhalt anzugreifen.

Weil die Spieler nach einer gewissen Zeit selbst das größte Spielfeld und alle Tricks wie ihre Westentasche kennen, kann der Server verschiedene Maps laden. Ein besonderes Feature fällt erst auf, wenn man mal tagsüber und mal nachts spielt: Der BZFlag-Server liest aus der Uhr des Rechners die Tageszeit und verändert entsprechend die Lichtverhältnisse im Spiel. Im Klartext: Ist dort, wo der Server steht, gerade Nacht, ist auch der BZFlag-Himmel schwarz.

BZFlag ist ein reines Multiplayer-Spiel und man braucht einen Server, um es spielen zu können. Es lässt sich zwar auch ein Server auf »localhost« starten und ein weiterer Client mit einigen Robots mit diesem Server verbinden, doch die kriegerischen Fähigkeiten der Robots sind recht begrenzt und so mag – ohne Server und Netzverbindung – kein rechtes Spielgefühl aufkommen.

BZFlag ist ein einfaches, unkompliziertes Spiel und begeistert dank vieler kleiner Einzelheiten. Der Nachteil: Weil das Spiel auf der OpenGL-Bibliothek basiert, braucht man eine Grafikkarte mit beschleunigtem Treiber.

XChat 2.0

Wer von Windows auf Linux umsteigt, vermisst schon mal einen Ersatz für MIRC, den De-facto-Standard fürs Chatten im IRC unter Windows. Hier hilft XChat[2], das viel Ähnlichkeit mit MIRC hat. XChat basiert auf der GTK++-Bibliothek und hat mit dieser viele Änderungen mitgemacht. Anfang Februar wurde die letzte Major-Release von XChat in Version 2.0 vorgestellt, die auf GTK 2.0 basiert. Mit Version 2.0.2 ist der 2.0er Tree nun endgültig im Maintenance-Mode – Grund genug also, einen kurzen Blick auf die neue Major-Version zu werfen.

Der Anwender erkennt eine Neuerung, sobald er den Client startet: Durch die Umstellung auf GTK 2 wirkt die Oberfläche moderner und vielerorts runder. Da XChat 2 GTK-Themes benutzt, passt es sich automatisch an die persönlichen Einstellungen an, die zum Beispiel über das Gnome-Konfigurationsmenü ausgewählt wurden. Viele Icons sind neu, auch die Struktur der Menüs wurde überarbeitet.

Bei den Schriften hat sich ebenfalls einiges getan: XChat 2 unterstützt jetzt das schnelle Rendern von Schriftarten. Außerdem fanden viele kleinere Features ihren Weg in den Client, so zum Beispiel die Möglichkeit, den Hintergrund transparent zu schalten. An der Oberfläche haben die Verbesserungen nicht Halt gemacht: Während der Perl-Support in XChat 1.8 noch statisch einkompiliert war, kommen in der neuen Version Plugins zum Zuge.

Das hat gleich mehrere Vorteile: Einerseits kann man mit Plugins die verfügbaren Ressourcen besser handhaben. Andererseits ist ein Programm, sobald ein Plugin-Interface vorhanden ist, nahezu beliebig mit Zusatzfunktionen erweiterbar. Schon bald, nachdem Plugins funktionierten, entstanden zusätzliche Erweiterungen für Python und Tcl-Skripte. Mit Perl, Python und Tcl bietet der IRC-Client eine der umfangreichsten Skriptsprachen-Unterstützungen.

Clients im IRC – und gerade in eher technischen Kanälen – benutzen häufig verschiedene Zeichensätze. Deswegen kann der eine oft nicht lesen, was der andere schreibt. Ein Beispiel: Red Hat hat als Default einen UTF-8-Zeichensatz. Wenn nun ein Benutzer von einer Red-Hat-Maschine aus im IRC chattet, werden alle Chatter, die mit dem älteren ISO-8859-1 als Zeichensatz arbeiten, nur kryptische Zeichen sehen, sobald der Red-Hat-Benutzer Umlaute verwendet.

XChat 2.0 hat für dieses Problem eine intelligente Lösung gefunden: Hier gibt es das »/charset«-Kommando, mit dem sich der verwendete Zeichensatz in XChat on the fly verändern lässt. Damit kann man im laufenden Betrieb den Zeichensatz je nach den aktuellen Gegebenheiten umstellen. Probleme durch nicht lesbare Zeichen auf der einen oder der anderen Seite gehören der Vergangenheit an.

Alles in allem macht XChat 2.0 einen sehr guten Gesamteindruck. Die Oberfläche ist funktionell und trotzdem nicht zu aufdringlich, die Struktur der Menüs ist gut durchdacht und es dauert in den meisten Fällen nicht sehr lange, bis man den Schalter für eine bestimmte Funktion gefunden hat. Das exzellente Font-Rendering und die sehr große Stabilität runden das Angebot ab.

Abbildung 2: Viele kleine Details haben sich in der 2.0er Version von XChat verändert.

Abbildung 2: Viele kleine Details haben sich in der 2.0er Version von XChat verändert.

OpenBSD, Darpa und Upenn

Dass amerikanische Regierungsbehörden gegenwärtig nicht sonderlich gut auf alle zu sprechen sind, die den politischen Kurs der USA nicht unterstützen, ist hinlänglich bekannt. Zum ersten Mal bekam mit dem Unix-Derivat OpenBSD[7] nun ein Open-Source-Projekt das patriotische Hochgefühl zu spüren.

Die Vorgeschichte: Anfang April hatte die Defense Advanced Research Projects Agency[8] (kurz: Darpa), eine Unterabteilung des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums, dem OpenBSD-Projekt 2,3 Millionen US-Dollar gespendet. OpenBSD beansprucht ja für sich selbst, ein besonders sicheres Betriebssystem zu sein, und die Darpa-Leute erwarteten, auf dieser Basis schon bald ein “Portable Open Source Security Elements”-System (kurz: Posse)[9] aufzubauen, das die IT der US-Behörden sicherer machen könnte.

Weil Behörden in Amerika aber wegen der geltenden Gesetze nicht an ausländische Forschungsprojekte spenden dürfen, sollte Jonathan Smith von der Universität Pennsylvania (Upenn) als Strohmann fungieren. Die Arbeit für Posse sollte dabei in Pennsylvania stattfinden, das Geld aber als Unterstützung an OpenBSD fließen.

Am 17. April erfolgte eine überraschende Wende: Theo de Raadt, Kopf des OpenBSD-Projekts, benachrichtigte die OpenBSD-Entwickler und Mitglieder der Misc-Mailingliste des Projekts[10], dass die Darpa das Posse-Programm mit sofortiger Wirkung gestoppt hat und damit auch die finanzielle Unterstützung für OpenBSD entfalle. Das hat Folgen: Im kanadischen Alberta, und zwar im Hotel Hyatt Regency, sollte dieses Jahr das “Hackathon”, ein Treffen der OpenBSD-Kernentwickler, stattfinden. Die 80-Prozent-Anzahlung, die das Hotel von der Universität verlangte, bezahlte diese aus dem Darpa-Fundus; weil die Gelder gestrichen wurden, stornierte die Uni die Hotelbuchung.

Nach den Buchungsbedingungen darf das Hyatt die Anzahlung behalten. Die Upenn ist der Meinung, damit wäre zumindest dieses Geld für die Darpa verloren und Rückzahlungsansprüche beschränkten sich auf das Geld, das noch übrig ist. Als Strafe für die Darpa will der Business Manager der Upenn, Mark West, darüber hinaus noch verhindern, dass Entwickler auf die Idee kommen, die restlichen Tagungsgebühren aus der eigenen Tasche zu bezahlen und die Veranstaltung doch noch durchzuführen. “Abgesagt ist abgesagt”, erklärte Theo de Raadt sinngemäß, “dem Hotel ist es nicht erlaubt, die Differenz von den OpenBSD-Leuten anzunehmen!” Es geht offenbar ums Prinzip.

Viele dunkle Theorien

Für den plötzlichen Sinneswandel bei der Darpa gibt es eine offizielle Erklärung und viele dunkle Theorien. Von Seiten der Agency hieß es lapidar, man habe bei eine routinemäßigen Haushaltsprüfung festgestellt, dass diese Zuwendungen nicht mehr aufgebracht werden könnten. Theo de Raadt hat aber eine andere Theorie: Er hatte kurz zuvor eine Antikriegs-Erklärung in einer kanadischen Zeitung abgegeben und sich darüber gefreut, dass mit den Darpa-Geldern nun zumindest keine Raketen mehr gebaut werden könnten. Das Zudrehen des Geldhahns versteht er als Zurechtweisung.

Grip

Musik im MP3- oder Ogg-Format auf der lokalen Festplatte speichern ist populär. Kein Wunder – lassen sich damit doch die Inhalte vieler hundert CDs zentral archivieren. Und weil sich heute auch Computer schon mit Fernbedienungen steuern lassen, ersetzt ein Rechner mit CD-ROM-Laufwerk schnell eine kleine Stereoanlage. Musik auf die Festplatte rippen ist – das richtige Programm vorausgesetzt – auch nicht schwer. Doch genau hier hapert\’s, denn es gibt nicht viele komfortable Programme für Linux. Zwar bieten einige Brennprogramme die Mindestfunktionen, die man zum Rippen braucht, doch bleibt deren Bedienung meist unflexibel.

Das Problem muss auch Mike Oliphant gehabt haben: Getreu dem Motto “Wenn es nichts gibt, was mir gefällt, programmiere ich es einfach selbst” begann er an einer Lösung zu arbeiten. Die hört auf den Namen Grip[3] und ist mittlerweile in Version 3.0.7 ein voll funktionstüchtiges Programm zum Abspielen und Archivieren von CDs, basierend auf der GTK-Bibliothek.

Eins unterscheidet Grip ganz klar von anderen Rip-Programmen: Während diese zum Auslesen der Musik meist nur »cdda2wav«[4] oder Cdparanoia[5] starten, ist in den Grip-Quellcode der von Cdparanoia eingeflossen. Der Benutzer muss also kein separates Rip-Tool mehr installieren. Wer diesen Mechanismus nicht benutzen will, hat bei Grip aber selbstverständlich auch die Möglichkeit, ein Rip-Tool seiner Wahl einzustellen. Auch das Konvertieren der »wav«-Dateien nach »mp3« oder »ogg« verläuft problemlos. Grip unterstützt viele Programme, die das übernehmen – zwar muss das Tool der Wahl erst installiert werden (meist wohl »lame«[6]), danach steht dem Kopiervergnügen aber nichts mehr im Weg.

Praktisch an Grip ist, dass das Rippen und das Encoden asynchron laufen können. Das heißt: Das Lied, das gerade von der CD kopiert wird, muss nicht auch notwendig gleichzeitig nach »mp3« oder »ogg« konvertiert werden. Das erlaubt es, zum Beispiel fünf CDs in einem Rutsch auf Halde zu kopieren, während noch das Encoden der ersten CD läuft. Daneben bietet Grip natürlich auch alles, was zum Standardrepertoire in dieser Programmsparte gehört: Man kann MP3-Dateien – über die CDDB-Datenbank auch automatisiert – beim Encodieren mit dem passenden ID3-Tag versehen und die Dateinamen, unter denen die fertigen Lieder abgespeichert werden sollen, lassen sich frei wählen.

Abbildung 3: Der Dialog für das Starten des Rip-Vorgangs.

Abbildung 3: Der Dialog für das Starten des Rip-Vorgangs.

Martin Michlmayr zum neuen DPL gewählt

Martin Michlmayr ist mit knappem Vorsprung zum neuen Debian Project Leader gewählt worden. Das erklärte der Generalsekretär des Debian-Projekts, Manoj Srivastava, in einer E-Mail[11] an die Debian-Devel-Announce-Mailingliste. Michlmayr konnte sich gegen seinen Vorgänger Bdale Garbee und den Mitbewerber Branden Robinson nur durchsetzen, weil der Anteil der auf ihn entfallenen Zweitstimmen am größten war. Stark abgeschlagen landete Moshe Zadka auf Platz 4.

Die Amtszeit von Martin Michlmayr begann offiziell am 17. April 2003. Bereits vorab bedankte er sich aber per Mail[12] an die Liste bei allen Wählern, den übrigen Kandidaten und bei Manoj Srivastava, der durch seine Arbeit die Wahl erst möglich gemacht hatte. Außerdem erklärte er, sich mit Bdale Garbee abgesprochen zu haben, den Übergang zwischen dem alten und dem neuen DPL so sanft wie möglich zu gestalten. In seiner Abschiedsmail[13] versprach Bdale Garbee, auch künftig Debian-Vorträge zu halten. Er zog eine Bilanz seiner Amtszeit und hofft, dass Martin Michlmayr auf seiner Arbeit aufbauen kann.

Auch Michlmayr kündigte in seiner Amtsantritts-Mail[14] Vorträge an und rief alle Debian-Developer dazu auf, nach besten Kräften bei der Entwicklung des neuen Debian-Installers mitzuhelfen – der soll nämlich bereits in der kommenden Debian-Version 3.1 (Codename Sarge) enthalten sein. Natürlich müsse man für diese Release auch die anderen Fehler, die im Debian Bug Tracking System[15] momentan als Release-kritisch markiert sind, beheben. Ein Interview mit Martin Michlmayr und sein Programm als DPL ist ab Seite 78 in diesem Heft nachzulesen.

Streit um ReiserFS

Hans Reiser, der Erfinder des gleichnamigen Dateisystems für Linux, hat kürzlich in einer E-Mail[16] an die Debian-Devel-Mailingliste den Paketpfleger von Reiserfs-Progs beschuldigt, die Copyrightnotiz, die Programme wie zum Beispiel Reiserfsck beim Start anzeigen, durch Patches aus den Programmen entfernt zu haben, obwohl das die Lizenz verbiete. Außerdem fehle noch die Readme-Datei. Reiser beruft sich dabei auf eine Klausel, die aus der künftigen GPL-Version 3 entnommen sei. Er selbst, so Reiser, verlange von Richard Stallman schon lange, endlich die Version 3 der GNU General Public License zu veröffentlichen.

Solche Mails lösen in der Entwicklergemeinde regelmäßig Diskussionen aus: Schon bald ließen sich auf der Entwickler-Mailingliste heftige Wortgefechte verfolgen. Ein Ansatz war, dass die Klausel, die das Entfernen der Copyrightnotiz betrifft, nicht im Abschnitt Copying zu finden sei, wo man sie eigentlich vermuten würde. Vielmehr stehe sie in einem separaten Abschnitt der Readme-Datei, die in Reiserfs-Progs enthalten und deshalb leicht zu überlesen sei.

Einen anderen Ansatz[17] vertrat Ben Collins, der ehemalige Debian Project Leader: Er erklärte, dass die Reiserfs-Progs wohl kaum mehr in die Rubrik “freie Software” gehören könnten, wenn die Lizenz es verbietet, solche Bildschirmausgaben zu löschen. Hätte er Recht, müssten die Reiserfs-Progs konsequenterweise wohl in den Non-free-Teil von Debian abwandern.

Inzwischen haben sich die Wogen etwas geglättet. Der Paketpfleger für Reiserfs-Progs, Ed Boraas, teilte in einer E-Mail[18] mit, dass das Fehlen der Readme im Debian-Paket tatsächlich ein Unglück gewesen sei. Ein Paket, dass diese Datei enthält, ist mittlerweile im Unstable-Zweig der Distribution verfügbar. Über die Frage der beim Programmstart angezeigten Copyrightnotizen wird momentan allerdings noch nachgedacht. Eine Lösung wäre, dem Programm eine neue Option »-q« hinzuzufügen, die die Ausgabe abschaltet.

Mexikanischer Salat

Zutaten: Ein Kochbeutel Reis-Fit (Spitzen-Langkorn, 125 g), Salz, eine Gemüsezwiebel, 250 g Fleischwurst, eine rote und eine grüne Peperoni, eine Dose Mais, eine Dose Kidney-Bohnen (340 g), vier Esslöffel Weinessig, Salz, zwei Esslöffel Tomatenketchup, sieben Esslöffel Olivenöl, Chili-Pulver.

Den Reis normal in Salzwasser garen, in einem Sieb abtropfen und auskühlen lassen. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Fleischwurst häuten und in kurze Streifen schneiden. Die Peperoni waschen und abtrocknen. Die Stielenden abschneiden und die Früchte in Ringe schneiden. Die Kerne entfernen. Mais und Kidney-Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen. Alle vorbereiteten Zutaten mischen.

Für die Marinade das Salz im Essig verrühren, bis es sich gelöst hat. Tomatenketchup und Olivenöl unterziehen. Mit Chili-Pulver, eventuell mit Salz abschmecken. Auf den Salat gießen, mischen und eine Stunde durchziehen lassen. Abschmecken und anrichten.

Das war’s

Bevor in der Projekteküche wieder Ruhe einkehrt noch eine Bitte: Wer ein Programm schätzt und an dieser Stelle vorgestellt sehen möchte, kann mir eine E-Mail[18] schicken. Ich bin für alle Hinweise dankbar! (fan)

Infos

[1] BZFlag: [http://www.bzflag.org/]

[2] XChat: [http://www.xchat.org/]

[3] Grip: [http://nostatic.org/grip/]

[4] Cdrecord: [ftp://ftp.berlios.de/pub/cdrecord/]

[5] Cdparanoia: [http://www.xiph.org/paranoia/]

[6] Lame: [http://lame.sourceforge.net/]

[7] OpenBSD: [http://www.openbsd.org/]

[8] Defence Advanced Research Projects Agency: [http://www.darpa.mil/]

[9] Posse: [http://www.cis.upenn.edu/~dsl/POSSE/]

[10] Mail von Theo de Raadt an die OpenBSD-Misc-Mailingliste: [http://marc.theaimsgroup.com/?l=openbsd-misc&m=105061580500738&w=2]

[11] Resultate der DPL-Wahl: [http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2003/debian-devel-announce-200303/msg00025.html]

[12] Erste Mail von Michlmayr als künftiger DPL: [http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2003/debian-devel-announce-200303/msg00027.html]

[13] Abschiedsmail von Bdale Garbee als DPL: [http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2003/debian-devel-announce-200304/msg00008.html]

[14] Erste Mail von Michlmayr als neuer DPL: [http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2003/debian-devel-announce-200304/msg00009.html]

[15] Debian Bug Tracking System: [http://bugs.debian.org/]

[16] Mail von Hans Reiser: [http://lists.debian.org/debian-devel/2003/debian-devel-200304/msg01295.html

[17] Antwort von Ed Boraas: [http://lists.debian.org/debian-devel/2003/debian-devel-200304/msg01687.html]

[18] Tipps und Themenvorschläge: [projektekueche@madkiss.org]

Der
Autor

Martin Loschwitz ist Schüler aus Niederkrüchten und hilft in seiner Freizeit dabei, die Debian- GNU/Linux-Distribution weiterzuentwickeln.

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