Fedora 21 kommt in drei Flavors und mit neuer Führung

Desktop, Cloud und Server: Diese drei Varianten wird es von Fedora 21 geben, erklärt die scheidende Projektleiterin im Interview mit E-Week. Wer ihr nachfolgt, ist aber noch nicht klar.

Es gäbe heute keine universelle Lösung für eine Distribution mehr, so wie man das bis Fedora 20 verfolgt habe, erklärt Fedora-Projektleiterin Robyn Bergeron im Video-Interview mit E-Week. Aber gerade die Red-Hat-Community-Distribution Fedora sei in ihrer zehnjährigen Geschichte stets als Universalsystem gebaut worden, für jeden Zweck. Das passe nicht mehr zusammen.

Ab Fedora 21 wolle man deshalb differenzierte Produkte für Desktop, Server und Cloud Deployments anbieten. Dazu werde man die Zahl der Mitarbeiter in der Quality Assurance und im Release Management deutlich aufstocken, und viel mehr Tasks automatisieren – aber “das müssen wir im Detail noch klären”, so Bergeron.

Die scheidende Projektleiterin, ein bekennender Led-Zeppelin-Fan, will ihren Job als Projektleiterin aufgeben (“Ramble On!”), hat aber noch kein Datum genannt, wann sie aussteigen wird. Sicher ist damit nur, dass Fedora 21 unter neuer Führerschaft stehen wird, doch weder aus der Community noch von Red Hat gibt es dazu bisher Informationen.

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