Eine ganze Latte an Neuerungen kommen mit der neuen Version 3.5 von Gluster-FS, welche die Red-Hat-Community Ende letzter Woche angekündigt hat.
Nennenswert sind zum Beispiel die neuen File Snapshots: Sie erlauben es Gluster-FS, Schnappschüsse von einzelnen Dateien zu machen. Das neue Feature verstehen die Entwickler als Vorgeschmack auf die geplanten Volume Snapshots, die es ermöglichen sollen, die Uhr für VMs zurück zu drehen.
Im Bugtracker warteten zudem mehrere Anfragen zu Logging-Optimierungen, welche sich die Entwickler in der aktuellen Version zu Herzen genommen haben. Das Loggen soll nun klarer und aufschlussreicher sein, um beispielsweise Split-Brain-Szenarios und die davon betroffenen Dateien schneller zu erkennen.
Clients bemerken nun, ob ein Volume den BD-Translator verwendet und falls ja, welche der Fähigkeiten es verwendet. Eine neue Methode erlaubt es, Daten direkt über GFID zu nutzen. Das gibt den Entwicklern einen weiteren Zugang zu Gluster an die Hand und soll Dateioperationen in einem Gluster-Volume vereinfachen.
On-Wire-Kompression und -Dekompression soll die Performance von Gluster-Volumes steigern, indem es den Netzwerk-Overhead reduziert und ein besseres Verhältnis im Einsatz von CPU-Kapazitäten und Netzwerkressourcen schafft. Änderungen am Volume starten in Gluster-FS 3.5 nicht mehr automatisch den NFS-Server neu. Bestimmte NFS-Volume-Optionen lassen sich so bereits unterbrechungsfrei ändern, Graph-Modifikationen gehören allerdings noch nicht dazu.
Weitere Änderungen verzeichnet die offizielle Ankündigung der Red-Hat-Community, den Quellcode der neuen Version bietet ein FTP-Server an.





