Mit der Vortexbox lässt sich ein alter (XP)-Rechner im Handumdrehen in Musikserver beziehungsweise Jukeboxen verwandeln. Nun ist Version 2.3 der Fedora-basierten Distribution erschienen.
Die über die Distribution verteilte Software wandelt CDs automatisch in Flac- oder MP3-Dateien um, besorgt die ID3-Tags und Cover-Art. Seine Musikressourcen stellt die Vortexbox dann Netzwerk-Mediaplayern wie der Squeezebox, Sonos oder Linn zur Verfügung oder streamt sie auf Windows- und OS-X-Rechner, wahlweise per Samba, NFS, DAAP oder DLNA.
Version 2.3 erscheint nun ein Jahr nach der letzten vollständigen Release und bringt unter anderem den Squeeze-Box-Server in Version 7.8.0 mit, ein von der Community betreutes Projekt. Als Basis setzt Vortexbox 2.3 auf Fedora 20, das einen besseren Hardwaresupport mitbringt, etwa für neue Digital-Analog-Converter (DAC) und Motherboards.
Die Distribution unterstützt das Format Direct Stream Digital (DSD) vollständig und spielt DSD-Dateien auf DSD-fähigen DACs ab. Alternativ transkodiert sie die Dateien nach PCM In-line. Die Vortexbox sichert neuerdings auch LMS-Settings und erlaubt netzwerkbasierte Installationen per USB-Stick. Der integrierte Plex Mediaserver bietet Fernseh- und Videogeräten Dateien an, der Squeeze-Box-Server bringt ein Plugin für Google Music mit sowie für Shairport (Airplay) mit.
Herunterladen lässt sich das zugehörige ISO aus dem Projektforum, das Root-Passwort für die Installation lautet “vortexbox”.




