Crowdfunding für Verbesserungen in freiem Office: OSBA Working Group treibt Entwicklung voran

Crowdfunding für besseres Office in Behörden: Die Pressemitteilung der OSBA Working Group Office Interoperability.

Die OSBA-Arbeitsgruppe “Office Interoperability” hat heute eine Spezifikation veröffentlicht, mit deren Hilfe sich Libre Office und Apache Open Office verbessern ließen. Das Papier ist das erste Ergebnis eines gemeinsamen Workshops mit großen deutschen und Schweizer Anwendern der freien Office-Suiten. Per Crowdfunding suchen die Gemeinden und der Verband jetzt Programmierer, die sich der Entwicklung annehmen – und dafür gibt es bereits Bewerbungsfristen und Deadlines.

Seit September 2013 hat die OSBA in ihrer Working Group zur Büro-Software-Interoperabilität (“Office Interopability”) gemeinsam mit deutschen Großstädten wie München, Leipzig, Jena, aber auch dem obersten Schweizer Bundesgericht und der IT-Behörde FITSU (ebenfalls aus der Schweiz) gearbeitet, um einen Anforderungskatalog zu erstellen. Nach einigen Monaten Arbeit ist aus dieser Arbeit jetzt die Spezifikation der “Major Feature Improvements for Libre Office / Apache Office” herausgekommen.

Crowdfunding für besseres Office in Behörden: Die Pressemitteilung der OSBA Working Group Office Interoperability.

Crowdfunding für besseres Office in Behörden: Die Pressemitteilung der OSBA Working Group Office Interoperability.

Die habe man, so die Pressemitteilung der Open Source Business Alliance, in den letzten Wochen zusammengestellt und sie enthalte sechs “Use Cases” von der besseren Integration von E-Mails bis hin zur Entwicklung einer verbesserten Änderungsverfolgung in den Office-Produkten. In dem 14 Seiten langen Dokument finden sich aber neben der genauen Beschreibung der erwünschten oder fehlenden Features auch die Erklärung, wie das Crowdfunding ablaufen und auf welche Art die Ausschreibung, zu der die Behörden in der Regel verpflichtet sind, von statten gehen wird.

Deadlines stehen

Auch der Zeitplan steht bereits: Bis zum 30. April haben Software-Firmen jetzt Zeit, sich zu bewerben. Ende Mai soll der Auswahlprozess abgeschlossen sein, im Juni und Juli die Kostenübernahme durch die beteiligten “professional users” geklärt werden. Im August gibt es dann Verträge, bis November sollen alle Anforderungen implementiert, getestet und akzeptiert sein – und Ende 2014 in Libre Office und Apache OpenOffice upstream integriert sein – unter der Apache Software Lizenz v2.

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osba-fan
8 Jahre her

Dort steht doch nix von MAILS drinn!!! (“[…] besseren Integration von E-Mails […]”) ->es geht um Serienbrief-Verbesserung!

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