Proxmox VE 3.2 bringt Ceph Storage, Open Vswitch und SPICE

Hochverfügbar, skalierbar, ohne Single Points of Failure – das verspricht der Hersteller der Open-Source-Virtualisierungslösung Proxmox für seine jüngst veröffentlichte Version 3.2. Dabei helfen sollen alte OSS-Bekannte.

Die Wiener Softwareschmiede Proxmox Server Solutions hat die Version 3.2 seiner Virtualisierungslösung Virtual Environment veröffentlicht. Das Proxmox VE 3.2 bringt Verbesserungen rund um Hochverfügbarkeit in Sachen Storage (ein Ceph Storage Cluster ist jetzt an Bord), optimiert mit dem Software-Defined-Networking-Tool Open Vswitch das virtuelle Netzwerken und setzt weiter auf das seit Version 3.1 enthaltene SPICE-Protokoll für den Remote-Zugriff.

Das initial von Red Hat entwickelte Simple Protocol for Independent Computing Environments erlaubt den schnellen und sicheren Zugriff auf Remote-Konsolen der Server und hat laut Pressemitteilung des Herstellers viele Optimierungen erfahren. So könne der Anwender jetzt die grafische Auflösung beliebig verändern, Sonderzeichen funktionieren endlich so, wie sie sollen, und sogar für Android gibt es eine separate Remote-Viewer-App namens aSPICE.

Proxmox gibt es zum Download auf http://proxmox.com/downloads, für Support-Subskriptionen verlangt der Hersteller ab 50 Euro. Einsteigern hilft ein Video-Tutorial oder auch ein kostenlos verfügbarer Artikel aus dem Linux-Magazin 2012/10.

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