Nach der Ankündigung, eine Milliarde Dollar in Linux auf der Power-Plattform zu investieren, bringt IBM sein Technologie- und Produktportfolio in geeignete Stellung.
In Sachen offener Cloudumgebungen kündigen die Amerikaner noch für dieses Jahr eine “Power Integrated Facility for Linux” (Power-IFL) an. Laut IBM-Darstellung vereine die Power-Technik an dieser Stelle mit Linux die Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Performance, um die Quality-of-Service zu heben und die Admin- und Lizenzkosten zu senken. Technisch ausgedrückt: Wer eine IBM-AIX-Maschine mit Power 770, 780 oder 795 nutzt, kann zu einem vergünstigten Preis ungenutzte Prozessoren freischalten lassen und Linux-Dienste darauf laufen zu lassen. Bislang war es wirtschaftlicher, neben die Unix-Maschine einen Intel-Linux-Server aufzustellen.
Um als Ausrüster im traditionell preissensitiven Hostingmarkt mitspielen zu können, positioniert IBM eine neue “Power Systems Solution Edition for Service Providers”, die vorgefertigte, vorinstallierten Open-Stack-Cloudimages bereitstellt. Mit dabei ist die erste offizielle Version des “Power Virtualization Center” (Power VC v1.2), die laut Hersteller Systemressourcen effizienter nutzt und das Implementieren virtueller Workloads verbessert. Des Weiteren gehört zur Solution Edition ein grafisches Virtualisierungsperformance-Tool namens IBM Power VP.
Da IBM das Thema Big Data offenbar stärker ins Visier nehmen will, kündigt der Konzern eine “Open Solution for Hadoop” an, deren Minimalkonfiguration jeweils 2×8-Core-Systemen für Name-Nodes und Data-Nodes mit Power Linux 7R2 sowie einem DCS-3700-Storage-Array umfasst. Technikpartner hierbei ist Red Hat.




