In einem IRC-Chat haben die Projektmitglieder beschlossen, die ursprünglich auf Fedora basierende Distribution einzustellen. Die kommende Version 2013.3 soll die letzte sein. Anschließend will das Fuduntu-Team noch ein halbes Jahr Support und Fehlerkorrekturen liefern, am 30. September ist dann komplett Schluss.
Die Gründe für die Einstellung nennt Lee Ward, Leiter des Kommunikationsteams, in einem Blog-Beitrag. So nutzte Fuduntu noch Gnome 2, das jedoch nicht mehr unterstützt würde und somit immer schwieriger zu pflegen sei. Des Weiteren würden immer mehr Anwendungen auf dem neuen Init-System Systemd aufsetzen, das jedoch in Fuduntu nicht zum Einsatz käme. Die Weiterentwicklung von Fuduntu würde somit viel Zeit und Arbeitskraft erfordern, die das Projekt-Team nicht aufbringen könne. Als Konsequenz erhält Fuduntu ab sofort keine neue Funktionen mehr. Eine Ausnahme bilden Features, an denen das Team bereits arbeitet.
Nach dem Ende von Fuduntu wollen die meisten Projektmitglieder eine neue Distribution erstellen. Als Basis soll wieder eine „etablierte Distribution“ dienen. Das genaue Vorgehen diskutiert das Team derzeit intern. Fuduntu-Gründer Andrew Wyatt hat jedoch bereits erklärt, an diesem neuen Projekt nur noch als Berater mitwirken zu wollen.
Das komplette Log der IRC-Sitzung können Interessierte im Fuduntu-Forum herunterladen.



