Grafik-Tracer Apitrace 2.0 macht Tempo

Mit dem Tool Apitrace lassen sich Traces von Grafikanwendungen Frame für Frame analysieren.

Apitrace, ein Open-Source-Tool zum Debuggen von Grafikanwendungen, ist in Version 2.0 mit einigen Verbesserungen erhältlich.

Die Software beherrscht das Tracing von Programmen, die auf die APIs OpenGL oder Direct3D aufbauen. Die neue Release unterstützt OpenGL bis Version 4.2 und läuft neben Linux und Windows auch unter Mac OS X. Daneben haben die Entwickler das Tracing zehnmal und das Retracing doppelt so schnell gemacht wie in der Vorversion. Die Performance-Steigerung ist unter anderem den Einsatz der Komprimierugsbibliothek Snappy zu verdanken. Daneben versteht das Tool die GL-Erweiterungen “GL_GREMEDY_string_marker” und “GL_GREMEDY_frame_terminator”, mit denen Entwickler Frames und wichtige Codepartien markieren können.

Mit dem Tool Apitrace lassen sich Traces von Grafikanwendungen Frame für Frame analysieren.

Mit dem Tool Apitrace lassen sich Traces von Grafikanwendungen Frame für Frame analysieren.

Apitrace enthält einige Kommandozeilentools sowie ein in Qt umgesetztes GUI. Ein älterer Blogeintrag des Apitrace-Mitentwicklers Zack Rusin stellt die Fähigkeiten der Software vor. Der BSD-lizenzierte Quelltext samt etwas Dokumentation ist auf der Apitrace-Github-Seite zu finden.

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