Ubuntu startet mit Kaufprogrammen im Software Center

Kauf mich: Im Ubuntu-Software-Center gibts in der Maverick-Beta jetzt auch kostenpflichtige Software.

Ubuntus Software Center bekommt einen Eintrag für Bezahlsoftware, mit dem Drittanbieter Ubuntu-Anwendern kommerzielle Programme anbieten können. Die Beta von Ubuntu 10.10 gibt einen Vorgeschmack.

Der Schritt, über das Software Center kommerzielle Software anzubieten, kommt nicht überraschend. So hieß das Software Center ursprünglich Software Store und lehnt sich bewusst an kommerzielle Kauflösungen wie I-Tunes und den Android Market an. Besonders interessant dürfte das Konzept für Hersteller von kommerziellen Spielen sein, die so unter Linux eine neue Vertriebsplattform bekommen.

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Dass sich die Funktion noch im experimentellen Stadium befindet, zeigt unter anderem die fehlende Übersetzung des Eintrags, der zur Zeit “For Purchase” heißt. Eine erste Bezahlsoftware für Ubuntu bringt der Shop aber schon mit, nämlich Fluendos DVD-Player. Der bringt für 25 US-Dollar die nötigen Codecs mit, um verschlüsselte Kauf-DVDs (das sind die meisten) legal unter Linux/Ubuntu abzuspielen.

Folgt man dem Link hinter “Buy”, landet man in der Anmeldemaske für Ubuntus Launchpad. Nach dem Anmelden (man braucht einen Launchpad-Account) ist aber das Ende der Fahnenstange erreicht. Eine tatsächlich Kaufmöglichkeit, wie sie der integrierte Ubuntu One Music Store bietet, fehlt bisher noch. Ob die Entwickler diese bis zum Start von Ubuntu in einem Monat noch implementieren und ob sie dann so umständlich und langsam ausfällt, wie der urspüngliche Zugang zum Music Store, wird sich zeigen.

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