Microsoft muss alternative Browser anbieten

Einer Antitrust-Klage von Opera folgend, hat sich die EU nun mit Microsoft geeinigt, dass Windows XP, Windows Vista und Windows 7 bei der Installation einen separaten Dialog zur Browser-Auswahl anzeigen werden.

 

Im Dezember 2007 wandte sich der norwegische Browserspezialist Opera mit einer entsprechenden Klage an die EU. Die erreichte Einigung bedeutet für Opera, Firefox, Google Chrome und Apple Safari, dass Sie per Klick auf einen Button während der Windows-Installation als Haupt-Browser ausgewählt werden können. Weitere größtenteils freie Browser lassen sich über einen zusätzlichen Dialog als Standardbrowser auswählen.

 

Seit dem letzten konkreten Vorschlag im Oktober haben sich nur noch Details geändert: So wird die Browser-Auswahl jetzt nicht mehr in einem traditionellen Internet-Explorer-Fenster dargeboten, sondern in einem mehr oder weniger neutralen Dialog. Die Reihenfolge der Browser ist zudem zufällig, nicht mehr in alphabetischer Ordnung.

 

Umgesetzt wird die neue Regelung, die für die EU und einige zusätzliche Staaten gilt, frühestens ab Mitte März 2010. Bis dahin hat Microsoft Zeit, die betroffenen Betriebssysteme entsprechend anzupassen. Die Liste der verfügbaren Internet-Explorer-Alternativen soll laut Komissionsbericht zudem ständig up-to-date gehalten werden.

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