Strato bietet IPv6 für dedizierte Server

Die dedizierten Linux-Server aus der Strato-Reihe HighQ sind ab sofort für den Einsatz mit dem Internetprotokoll Version 6 bereit .

Kunden können ihre selbstverwalteten Linux- und Windows-Server der Strato-Reihe HighQ ab sofort auf IPv6 umstellen. Zur Wahl steht eine Basisunterstützung mit einer IPv6-Adresse sowie eine erweiterte Unterstützung mit einem ganzen Subnetz. Beide Optionen sind kostenfrei, wie ein Sprecher von Strato auf Nachfrage von Linux-Magazin Online betätigte. IPv4 läuft parallel weiter. Die IPv6-Fähigkeit bezeichnet Strato allerdings als “Beta”.

Nach Berechnungen von Geoff Huston, leitender Wissenschaftler am APNIC, dem für den asiatisch-pazifischen Raum handelnden Internet-Registrar, gibt es ab Ende 2011 oder 2012 keine IPv4-Adressen mehr. Um über die nötige Umstellung auf IPv6 aufzuklären, hat das für Europa zuständige RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) Anfang November eine eigene IPv6-FAQ-Sammlung zusammengestellt und die Webseite “IPv6 – act now” online gebracht.

Die Umstellung auf IPv6 geht bislang auch unter den Hostern eher schleppend voran. Auf dem Branchentreffen Webhostingday im März dieses Jahres zuckten die Anbieter mehrheitlich die Schultern und verwiesen auf die fehlende Kundennachfrage (es gab aber auch Ausnahmen). Strato – kürzlich von der Telekom übernommen – kann deswegen mit einigem Recht in seiner Mitteilung behaupten, eine “neue Internet-Ära” auszurollen.

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