Sandisk macht Solid State Drives für Netbooks flotter

pSSD von Sandisk

Speicherspezialist Sandisk hat bei der Computex eine überarbeitete Fassung seiner Solid State Drives angekündigt. Die Flash-Speicher sollen schneller und präziser sein als die erste Generation.

Sandisk verweist beim Tempo auf eine “nCache” genannte Eigenentwicklung, die mittels nicht-flüchtigem Schreib-Cache von bis zu 320 MByte eine bessere Burst-Performance ermöglichen soll. Laut Sandisk soll nCache auch Abhilfe bei Fehlern in der Bildschirmdarstellung schaffen. Bei SSDs der ersten Generation seien solche Bugs noch öfter aufgetreten, teilt Sandisk mit.

Die “pSSD” genannte Serie mit den Modellen P2 und S2 kommen verglichen mit herkömmlichen Festplatten auf eine virtuelle Umdrehungszahl pro Minute (vRPM) von 9000 vRPM. Wie Sandisk betont, habe bei der Entwicklung eine strategische Zusammenarbeit mit Canonical dazu beigetragen, die Systemleistung und die Akkulaufzeit zu verlängern. Beim System ist dabei Ubuntu Netbook Remix gemeint, das Netbook-Linux aus dem Hause Canonical.

pSSD von Sandisk

pSSD von Sandisk

Chris Kenyon, bei Canonical für das OEM-Geschäft zuständig, weiß dann auch zu berichten, dass ein SanDisk-pSSD der 2. Generation mit nCache im Vergleich zu einem konventionellen Festplattenlaufwerk mit 5400 U/min wesentlich bessere Leistungsdaten biete.

Da es sich bei den SSDs um Angebote für Hersteller handelt, gibt Sandisk keine konkreten Preise an. Die 32 GByte Version soll aber für OEMs zu ähnlichen Preisen wie eine konventionelles 2,5-Zoll-Platte zu haben sein. Die pSSDs gibt es in Kapazitäten von 8, 16, 32 und 64 GByte. Sandisk kann laut eigenem Bekunden bereits liefern.

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