Aus Linux-Magazin 08/2026

Roboter entwickeln und Naturwissenschaften erleben mit Open Roberta

© Dmytro / 123rf.com

Das Open Roberta Lab erweckt reale Roboter zum Leben, lehrt anschaulich Programmieren und visualisiert neuronale Netze. Doch die geniale grafische Entwicklungsumgebung ist nur ein Teil eines größeren Projekts, bei dem hinter den Kulissen gerade ein Umbruch stattfindet.

Einen Roboter zu programmieren ist kinderleicht: Sie müssen nur mit Ihrem Browser die Seite http://lab.open-roberta.org [1] ansteuern, Ihren vorliegenden Roboter-Baukasten oder einen Mikrocontroller auswählen (im Zweifelsfall die virtuell funktionierende ROB3RTA) und per Drag-and-Drop die gewünschten Aktionen aus der Palette am linken Seitenrand auf die weiße leere Fläche ziehen. Die einzelnen Aktionen erscheinen dort als Blöcke, die Sie wie Lego-Steine passend zum gewünschten Ablauf zusammenstecken. Das so entstandene Programm testen Sie am rechten Rand auf dem Reiter SIM mit einem Klick auf das dortige Dreieck. Klappt in der Simulation alles wie gewünscht, lassen Sie im Hauptmenü Ihren realen Roboter sich mit der Umgebung Verbinden und starten auf ihm das Programm über den Pfeil rechts unten auf der weißen Puzzlefläche.

Abbildung 1: Der Simulator zeigt, ob das zusammegeklickte Programm auf der linken Seite wie erwartet funktioniert.

Abbildung 1: Der Simulator zeigt, ob das zusammegeklickte Programm auf der linken Seite wie erwartet funktioniert.

Gestatten, Roberta

Die bunte Programmierumgebung im Browser hört auf den Namen Open Roberta Lab. Mit ihren vielen bunten Blöcken wirkt sie wie ein Kinderspielzeug – und das mit voller Absicht: Die Entwicklungsumgebung soll primär Schülerinnen und Schülern Wissen vermitteln. Neben der Programmierung gehören dazu physikalische und andere naturwissenschaftliche Phänomene. Ganz nebenbei schult die Roboterprogrammierung die Zusammenarbeit im Team. Daher unterstützt das Open Roberta Lab vor allem Roboter-Baukästen, Spielzeugroboter und Mikrocontroller, die an Schulen z...

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