Foreman und Katello bilden zusammen die Basis für ein vielseitiges Patch- und Lifecycle-Management.
Der etwas sperrige Name Foreman/Katello, geht darauf zurück, dass hier zwei Projekte zusammenkommen: Foreman [1] und Katello [2]. Ersteres wurde von Ohad Levy und Paul Kelly ins Leben gerufen und erstmalig 2009 veröffentlicht. Foreman vereinfacht die Systembereitstellung via PXE, DHCP und TFTP und erlaubte ursprünglich das Inventarisieren und Konfigurieren von Systemen mit Puppet. Ein modulares Design erleichtert das Erweitern der Software um zusätzliche Funktionen. Foreman ist – laut Levy ohne spezifischen Grund [3] – zu großen Teilen in Ruby on Rails entwickelt.
Katello startete zwei Jahre später und widmet sich dem Versionieren und Verwalten von Software-Paketen. Anfänglich als eigenständige Webanwendung konzipiert, stellte sich schnell heraus, dass die Weiterentwicklung als Foreman-Plugin viele Vorteile verspricht. So kann sich das Projekt auf das Wesentliche konzentrieren und muss keine eigenständige Weboberfläche implementieren – vor allem im Anfangsstadium ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Durch das modulare Design Foremans ließ sich fortan auch eine Integration in weitere Erweiterungen verhältnismäßig einfach umsetzen. Mit knapp 100 solcher Plugins [4] lässt sich der Funktionsumfang einer Installation beliebig aufblasen. So können Sie beispielsweise gängige Hypervisoren und Cloud-Plattformen als Compute Resource hinterlegen, um per Mausklick neue VMs bereitzustellen. Zudem lassen sich vor Patch-Installationen Snapshots erstellen, um im Fehlerfall schnell auf den vorherigen Zustand wechseln zu können. Gängige Infrastruktur-Komponenten, wie IPAM-Lösungen und DHCP-/DNS-Server lassen sich ebenfalls kurzerhand integrieren, um automatisch entspre...
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