Tails, eine Linux-Distribution, die die Privatsphäre ihrer Anwender bewahren und vor Zensur, Werbung und Viren schützen soll, ist in der Version 7.8.1 erschienen, die einige Sicherheitslücken schließt.
Die Lücken betrafen den Linux-Kernel und Schwachstellen im Tor-Client. Der Kernel liegt nun in Version 6.12.90-2 vor und schließt die Lücke CVE-2026-43503, durch die sich Apps in Tails Administratorrechte verschaffen konnten. Im Tor-Client, der mit dem neuen Release die Version 0.4.9.9 erreicht, wurden ebenfalls mehrere Angriffspunkte entschärft. Das betrifft das Erkennen sogenannte Kompressionsbomben oder Speicherzugriffe außerhalb vorgesehener Bereiche.
Tails steht als Image für USB-Sticks hier zum Download bereit. Mithilfe eines so präparierten Sticks lassen sich dann beliebige, auch fremde Rechner booten und zum sicheren und anonymen Surfen verwenden.



