Laut dem 2026 Data Breach Investigations Report von Verizon hat die Ausnutzung von Schwachstellen die geklauten Passwörter als häufigsten Angriffsvektor überholt.
Die meisten Sicherheitsverletzungen gehen mittlerweile auf Softwareschwachstellen zurück und haben gestohlene Passwörter als häufigstes Einfallstor für Angreifer abgelöst. Hacker verlagern ihren Fokus zunehmend von der Täuschung von Menschen hin zur Ausnutzung von Systemen. Das ist eine der Kernaussagen des neuen Reports von Verizon.
In 48 Prozent der Fälle spielt mittlerweile Ransomware eine Rolle, doch die gezahlten Lösegeldsummen gehen zurück. Selbst bei niedrigeren Lösegeldforderungen entscheiden sich Unternehmen häufig dafür, nicht zu zahlen. Rund 15 verschiedene Angriffstechniken werden mittlerweile durch generative KI unterstützt. Angreifer nutzen KI, um in jeder Phase schneller voranzukommen – vom Aufspüren von Sicherheitslücken bis hin zum Schreiben von Malware.
Dank um 40 Prozent höherer Klickraten sind Mobilgeräte zum neuen bevorzugten Angriffsziel geworden. Da die Nutzer mittlerweile besser darin sind, Phishing-E-Mails zu erkennen, verlagern Angreifer ihre Aktivitäten auf das Handy. Ob es sich nun um eine gefälschte SMS oder einen Betrugsanruf handelt – die Menschen fallen häufig eher auf eine mobile Bedrohung herein als auf eine herkömmliche E-Mail.





