Geschäftsführer Alexander Pockrandt verlässt die doppelte Führungsspitze des Zentrums für Digitale Souveränität. Leonhard Kugler wird gemeinsam mit Pamela Krosta-Hardl die Geschäfte führen. Das Augenmerk liegt dabei auf dem Open-Source-Ökosystem.
Erst Anfang letzten Jahres trat Alexander Pockrandt den Posten als Geschäftsführer des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS) an. Seine damalige Co-Geschäftsführerin Julia Horstmann wurde überraschend im April 2025, gerade mal ein halbes Jahr nach ihrer Einstellung, durch Pamela Krosta-Hartl ersetzt. Der turbulente Personalwechsel scheint noch kein Ende gefunden zu haben: Nun verlässt Pockrandt ZenDiS und wird durch Leonhard Kugler ersetzt.
Leonhard Kugler bringt 15 Jahre Erfahrung in Führungspositionen bei Digitalagenturen und NGOs mit und beschäftigt sich seit 2021 vertieft mit der digitaler Transformation der öffentlichen Verwaltung. Seit März 2024 ist er in leitender Position beim ZenDiS tätig und war unter anderem verantwortlich für die Entwicklung der Plattform openCode. Die Beförderung Kuglers zur Position des Co-Geschäftsführers begründet das ZenDiS mit dem Ziel einer “stärkeren Aktivierung des Open-Source-Ökosystems”.
“Mit Leonhard Kugler übernimmt ein ausgewiesener Technologieexperte Verantwortung in der Geschäftsführung des Zentrum Digitale Souveränität”, sagt Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und Aufsichtsvorsitzender des ZenDiS in der Ankündigung. “Gemeinsam mit Pamela Krosta-Hartl führen sie das ZenDiS bis auf Weiteres. Das bringt zusätzliche technische Tiefe und Umsetzungskraft in einer entscheidenden Phase. Mein Dank gilt Alexander Pockrandt für sein großes Engagement und die wichtige Aufbauarbeit.”






