Aus Linux-Magazin 02/2026

Sw-Intro

© Computec Media GmbH

Auf der DVD finden Sie diesmal das aktuelle Proxmox VE 9.1, 43 Vorträge von der All Systems Go! 2025, Uptime Kuma 2.0.2, Prometheus 3.8, Supabase 1.25.04 und vieles mehr.

Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe, bei der die Redaktion den beiliegenden Datenträger speziell zusammenstellt. Er enthält gebündelt unter einer HTML-Oberfläche Programme und Tools, die wir in der Ausgabe testen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.

All Systems Go!

Die Grundlage der meisten Linux-Systeme bildet heute Systemd, flankiert von einigen weiteren essenziellen Werkzeugen. Die Entwickler dieser Komponenten trafen sich im September im Rahmen der All Systems Go! in Berlin. Sämtliche auf der Konferenz aufgezeichneten Vorträge konserviert die DVD in Videos mit einer Gesamtlaufzeit von über 19 Stunden. Zu den neben Systemd behandelten Themen zählten verschlüsselte Dateisysteme, Gnome, die Verwaltung von Containern und eine per Bpfilter realisierte Firewall.

Abbildung 1: Proxmox VE basiert auf Debian und lässt sich vollständig über eine komfortable Weboberfläche steuern.

Abbildung 1: Proxmox VE basiert auf Debian und lässt sich vollständig über eine komfortable Weboberfläche steuern.

Zweimal Proxmox

Daneben warten auf der DVD zwei Server-Distributionen auf ihre Installation. Die VMware-Alternative Proxmox VE (Abbildung 1) bietet virtuellen Maschinen und Containern eine Heimat. Sie kann in der Version 9.1 LXC-Container aus OCI-Images ableiten und den Zustand des vTPM vollständig im QCOW2-Format speichern. Mit dem Proxmox Backup Server setzen Sie schnell ein flexibles Storage-System zur Datensicherung auf. Die aktuelle Version 4.1 verbessert die Traffic-Kontrolle und bietet eine Bandbreitenbegrenzung für S3-Endpunkte.

Prometheus und Uptime

Ob eine Website oder ein anderer Dienst noch ordnungsgemäß laufen, ermitteln Sie mit Uptime Kuma 2.0.2. Daneben offeriert die DVD das aktuelle Prometheus 3.8 nebst Cortex 1.20.0. Letzteres stellt einen hochverfügbaren Langzeitspeicher bereit, in dem die von Prometheus aufgesaugten Log-Daten und Metriken landen.

An Entwickler richtet sich die quelloffene Backend-as-a-Service-Lösung Supabase (Abbildung 2). Rund um eine PostgreSQL-Datenbank strickt sie eine Entwicklungsplattform mit zahlreichen nützlichen Funktionen. Unter anderem erstellt Supabase automatisch REST- und GraphQL-APIs, nimmt Dateien über eine S3-Schnittstelle entgegen, wickelt die Authentifizierung ab, bietet eine Echtzeitsynchronisation und unterstützt Edge Functions.

Abbildung 2: Die grafische Benutzeroberfläche von Supabase integriert einen Tabelleneditor und offeriert zahlreiche Beispielprojekte.

Abbildung 2: Die grafische Benutzeroberfläche von Supabase integriert einen Tabelleneditor und offeriert zahlreiche Beispielprojekte.

Memtest86+ prüft den Hauptspeicher auf Herz und Nieren. Die Version 8.00 arbeitet unter Mehrkernprozessoren etwas flotter und unterstützt einige jüngere Prozessoren von Intel und AMD. Bei Interesse spannen Sie außerdem das Werkzeug Aptly für das Patch Management ein, setzen mit Keycloak ein Identity and Access Management auf oder erkunden die Neuerungen in PHP 8.5. (jlu)

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