MCP-Plugins erhöhen drastisch die Wahrscheinlichkeit, angegriffen zu werden

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Forscher des Sicherheitsunternehmens Pynt haben herausgefunden, dass die Nutzung sogenannter MCP-Plugins die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Hackerangriffs zu werden, drastisch erhöht.

MCP steht für “Model Context Protocol” und ist ein von Anthropic 2024 entwickeltes Protokoll für die Kommunikation zwischen einem großen Sprachmodell (LLM) und externen Tools und Datenquellen. Es ist eine universelle Schnittstelle für KI-Agenten, über die sie auf APIs, Cloud-Dienste, Datenbanken und vieles mehr zugreifen können. Es hat das zuvor vorherrschende Chaos verschiedenster Mechanismen für diesen Zweck standardisiert und sich sehr schnell durchgesetzt. Heute verwenden viele KI-Agenten gleich mehrere MCP-Plugins. Nun sieht es jedoch danach aus, als ob damit auch der gefährlichste blinden Fleck der Cybersicherheit in Unternehmen geschaffen wurde.

Den Erkenntnissen der Forscher zufolge, werden die Schwachstellen umso größer, je mehr MCP-Plugins verwendet werden. Der Einsatz von nur zehn MCP-Plugins führt zu einer Wahrscheinlichkeit von 92 Prozent, dass eine Schwachstelle ausgenutzt wird. Bei drei vernetzten Servern liegt das Risiko bei über 50 Prozent. Selbst ein einzelnes MCP-Plugin birgt eine neunprozentige Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwachstelle ausgenutzt wird, und die Bedrohung nimmt mit jedem weiteren Plugin exponentiell zu.

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