Lego stößt mit seinen Spike-Baukästen immer weiter in deutsche Schulen vor. Dafür sorgen einsatzfertige Unterrichtsmaterialien, eine simple App und relativ offene Komponenten, die sogar unter Linux laufen. Doch es gibt ein paar Wermutstropfen.
Seit vielen Generationen sind Lego-Steine aus deutschen Kinderzimmern kaum wegzudenken. Die knallbunten Plastikblöcke regen die Fantasie an und laden zu kleinen Kunstwerken ein. Technik-Baukästen mit Spezialsteinen geben Einblicke in die Arbeitsweisen von Motoren, Kränen und anderem schwerem Gerät. Lego trägt somit sogar zur Bildung bei.
Warum also nicht die Klötzchen im Schulunterricht einsetzen? Tatsächlich richtet sich Lego mit gleich mehreren Baukästen gezielt an Bildungseinrichtungen. Der Spielzeughersteller aus Billund hat dazu eine eigene Marke ins Leben gerufen: Lego Education [1].

Abbildung 1: Die Lego-Spike-Sets kommen nicht in der altbekannten Papp-, sondern in einer robusten stapelbaren Plastikkiste. Quelle: Photo used with permission. :c 2025 The LEGO Group.
Zu dieser Themenwelt gehören vor allem die äußerst beliebten Spike-Sets. Die Roboterbaukästen enthalten neben zahlreichen Lego-Technik-Steinen auch Motoren, Sensoren und einen Steuerbaustein. Letztgenannter liest die Daten der Sensoren aus, aktiviert die Motoren und enthält außerdem einen Kreiselsensor (Gyrosensor).
Die Programmierung des dicken Lego-Klotzes erfolgt über eine kostenlose App, die mit etwas Nachhilfe unter Linux läuft – dazu gleich mehr. Dank der Klemmbausteine können die Schüler neben Robotern schnell selbstfahrende Autos, Plotter, Sortiermaschinen, clevere Hunde (wie den aus Abbildung 2) und sogar einfache Handprothesen zusammenstöpseln.

Abbildung 2: Der Hund Kiki aus der Aufgabe “Hilfe!” erkennt die Farben der Blöcke und gibt dazu pas...
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