Microsoft Edit nimmt Gestalt an

Microsoft implementiert seinen rudimentären Texteditor Edit in Rust neu – und stellt ihn explizit auch für Linux bereit. Nach einer ersten Version vor rund einem Monat sind die Entwickler mittlerweile schon bei der Version 1.2.0 angekommen.

Edit steht unter der MIT License, arbeitet vollständig im Textmodus und ist daher auf den Einsatz in Terminals prädestiniert. Die neue Version 1.2.0 behebt vor allem Fehler und schraubt ein wenig an der Bedienung.

So bieten die Öffnen- und Speichern-Dialogfenster jeweils eine Autovervollständigung für den Dateinamen. Steuerzeichnen präsentiert Edit in knalligem gelb, so dass sie auf einen Blick auffallen. Zeilen dupliziert der Texteditor via [Strg]+[C] und [Strg]+[V]. Des Weiteren blättert Edit deutlich flotter und ohne Probleme auch durch große Dateien. Selbst Textwüsten von über 1 GByte soll Edit jetzt problemlos jonglieren.

Die Auswahl des Zeichenencodings erfolgt laut den Release Notes „100% weniger verwirrend“. Das zugehörige Suchfeld bietet zudem eine Fuzzy Suche, die auch ähnliche Begriffe aufspürt. Apropos Suche: Bei einer normalen Suche im Text springt via [F3] zur nächsten Fundstelle.

Für Linux stehen nicht nur fertige Binaries bereit, die Entwickler geben mittlerweile auch Empfehlungen, wie Distributoren die Pakete benamsen sollten.

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