Auf den Chemnitzer Linux-Tagen hatte Peer Heinlein den Start des Enterprise Supports für OpenCloud in Aussicht gestellt. Der ist nicht nur pünktlich zum angekündigten Termin verfügbar, gleichzeitig steht auch die Version 2.0.0 mit einem neuen Feature parat.
Das File Native Backup erleichtert die Sicherung und Wiederherstellung der Daten. Konkret müssen Administratoren lediglich das komplette Dateisystem sichern. Das genügt, weil OpenCloud keine Metadaten über die Dateien in einer Datenbank verstaut. Genau deren Fehlen erhöht gleichzeitig die Ausfallsicherheit und eliminiert eine potenzielle Störungsquelle.
OpenCloud 2.0.0 pflegen die Entwickler zwei Jahre lang. In den Genuss dieses Long Term Supports kommt allerdings nur, wer einen kostenpflichtigen Servicevertrag abschließt. Alle anderen Nutzer müssen stets nach rund sechs Monaten auf die dann jeweils aktuelle OpenCloud-Fassung wechseln. Das kostenpflichtige Business-Paket umfasst neben der LTS-Version unter anderem noch persönlichen Support, besonders schnelle Hinweise auf Sicherheitslücken, Deployment Checks bei Aktualisierungen und die Hochverfügbarkeit über einen Kubernetes-Cluster über entsprechende Deployment Charts. Die Kosten für einen Servicevertrag erfahren interessierte Unternehmen derzeit nur auf Anfrage.
Ab Mai sollen noch nicht näher genannte Partner OpenCloud als SaaS anbieten. Darüber hinaus haben die OpenCloud-Entwickler einen Migrationsdienst angekündigt, bei dem der Support beim Umstieg auf den OCIS-Fork hilft. Die Daten sollen sich dabei auch aus Nextcloud und ownCloud übernehmen lassen.





