Das beliebte Content-Management-System WordPress vereinfacht in seiner neuen Version 6.5 die Verwaltung von Schriftarten, spendiert mehr Blöcken einen Schlagschatten, reagiert flinker, optimiert die Bearbeitung von Links und greift bei Plugin-Abhängigkeiten zumindest etwas unter die Arme.
Über die eingebaute Schriften-Bibliothek lassen sich komfortabel weitere Schriften installieren und bei Bedarf auch wieder aus WordPress löschen. Die Bibliothek nimmt sowohl Schriftdateien von der eigenen Festplatte als auch Google Fonts entgegen. Sämtliche über die Bibliothek registrierten Schriften stehen in jedem Block Theme zur Verfügung. Damit können Seitenbetreiber mit wenigen Mausklicks eigene Schriften beziehungsweise spezielle Sonderzeichen in ihre Seiten einbinden. Die bisher notwendige manuelle Installation von Schriften entfällt.
Wie nahezu mit jeder Version haben die Entwickler auch diesmal an den Blöcken geschraubt. Unter anderem lässt sich jetzt weiteren Block-Typen ein Schlagschatten verpassen. Legt man in einen Group-Block ein Hintergrundbild, kann man seine Größe und seinen Mittelpunkt festlegen sowie das Bild wiederholen lassen. Color Overlays bei Cover-Blöcken können sich zudem automatisch an den Farben des gewählten Bildes orientieren.
Des Weiteren reagiert das Content-Management-System insgesamt flotter, Drag-and-drop-Aktionen sollen flüssiger erfolgen. Bearbeitet man im Text einen Link, erscheint ein entsprechendes kleines Fenster. Dieses hat das WordPress-Team optimiert, zudem lässt sich der Link über ein neues Symbol schnell in die Zwischenablage kopieren.
WordPress 6.5 protokolliert Änderungen an den Templates und Template Parts. Die Modifikationen an Stilen lassen sich leichter ablesen beziehungsweise einsehen. Das Content-Management-System hebt sogar hervor, wie sich jeder Block verändert hat. Auch bei der Barrierefreiheit legt die neue WordPress-Version nach. So erhalten Screenreader endlich Zugriff auf die Admin-Submenüs.
Plugins setzen teilweise andere Plugins voraus. Über eine neue Schnittstelle können Plugin-Programmierer die entsprechenden Abhängigkeiten vorgeben. WordPress listet dann Seitenbetreibern die benötigten Plugins auf und bittet um ihre jeweilige Installation.



