Canonical startet MicroCloud

Mit MicroCloud startet Canonical mit einer Open-Source-Lösung in seinem Cloud-Infrastruktur-Portfolio. Einfache Bedienung, sicherer Betrieb und weitgehende Automatisierung seien die Ziele bei der Entwicklung des Angebots gewesen, teilt Canonical mit.

Einsatzbereiche seien skalierbare Cluster- und Edge-Implementierungen in allen Unternehmensgrößen. MicroClouds seien deshalb auch für wiederholbare und zuverlässige Remote-Bereitstellungen optimiert. Ein einziger Befehl aktiviert die Einrichtung und Zusammenführung verschiedener Komponenten. Innerhalb weniger Minuten entstehe eine voll funktionsfähige Cloud. Der vereinfachte Installationsprozess und senkt die Einstiegshürde, teilt Canonical mit.

Alle Komponenten der MicroCloud seien mit strikter Abgeschlossenheit für erhöhte Sicherheit entwickelt, heißt es weiter. Over-the-Air-Updates sicherten die Software und würden diese bei Fehlern automatisch zurück auf den Stand vor dem Update setzen. Upgrades auf neuere Versionen könnten automatisch und ohne Stillstandszeiten eingespielt werden.

Neben dem normalen Ubuntu Server oder Desktop könnten MicroClouds auch mit Ubuntu Core betrieben werden, teilt Canonical mit. Anwender könnten wählen, ob sie ihre Arbeitsabläufe mit Kubernetes oder über System-Container ausführen möchten. LXD-basierte Systemkomponenten verhalten sich ähnlich wie herkömmliche VMs, verbrauchen jedoch weniger Ressourcen und bieten gleichzeitig Bare-Metal-Performance.

Die Micro-Cloud Lösung ist frei verfügbar. In Kombination mit dem kostenpflichtigen Ubuntu Pro + Support-Abonnement von Canonical sollen MicroCloud-Anwender von einer vollständig unterstützten und kostengünstigen Open-Source-Cloud-Lösung der Enterprise-Klasse profitieren.

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