Die Linux-Mint-Macher entwickeln neben Ihrer auf Ubuntu basierenden Distribution auch noch zwei weitere Varianten, die jetzt in neuen Versionen vorliegen. Während Linux Mint Edge einen aktuelleren Kernel offeriert, basiert das kurz LMDE genannte System auf Debian.
Linux Mint 21.2 basiert auf der LTS-Version von Ubuntu. Die wiederum enthält zwar stabile Software, aber auch den etwas älteren Linux-Kernel 5.15. In der Folge kann Linux Mint auf aktueller Hardware Probleme bereiten und beispielsweise den Start verweigern. Abhilfe schafft das Linux-Mint-Team mit einer Edge getaufte Variante. In ihr arbeitet der deutlich jüngere Linux-Kernel 6.2. Die Edge-Fassung ist allerdings nicht so gut getestet wie das normale Linux Mint. Folglich sollte man zu ihr nur dann greifen, wenn Linux Mint 21.2 die eigene Hardware verschmäht.
Was würde passieren, wenn es Ubuntu nicht mehr gibt? Um für diesen Fall gerüstet zu sein, pflegt das Linux-Mint-Team eine auf Debian basierende Fassung ihrer Distribution. Eben jene Linux Mint Debian Edition (kurz LMDE) liegt mittlerweile in der Version 6 vor. Als Basissystem dient Debian 12 „Bookworm“, der Kernel meldet sich in Version 6.1. Damit einher geht auch ein Update der enthaltenen Softwarepakete. Als Desktop-Umgebung kommt Cinnamon 5.8 zum Einsatz. Anders als bei Linux Mint stellen die Macher keine Fassungen mit Mate und Xfce bereit. Weitere Desktop-Umgebungen lassen sich jedoch nachinstallieren.



