Die Shoreline Firewall, auch unter dem Namen Shorewall bekannt, ist in Version 4.2.4 erschienen. Die neue Release bringt Konfigurationstools für IPv6-Netzwerke mit.
Die neuen Programmteile heißen analog zu ihren IPv4-Pendants Shorewall6 und Shorewall6-lite. Die Konfigurationsdateien finden in “/etc/shorewall6/” “/etc/shorewall6-lite/” Platz.
Auch die IPv6-Variante des GPL-Tools setzt auf dem Netfilter-Mechanismus des Linux-Kernels auf. Wie für Netfilter, so gilt auch für die beiden Shorewall-Varianten: IPv4- und IPv6-Firewall werden getrennt konfiguriert. Auch das Starten und Stoppen geschieht für jede Adressfamilie einzeln.
Shorewall6 verwendet keine Network Adress Translation (NAT) mehr. Adressen im lokalen Netz erhalten stattdessen ein IPv6-Präfix. Weitere Features beschreibt die Release-Ankündigung. Die neue Shorewall steht auf der Projekthomepage zum Download in verschiedenen Paketformaten bereit.



