Das Archiv- und Backup-Programm GNU Tar ist in Version 1.21 erhältlich, die einige neue Optionen bietet.
Dazu gehört der Schalter “-J”, eine Abkürzung für “–lzma”, das die Kompression nach dem LZMA-Algorithmus (nach Lempel-Ziv-Markov) einschaltet. Die neue Option “–lzop” komprimiert Dateien nach dem Algorithmus LZO (Lempel-Ziv-Oberhumer), der zwar geringere Komprimierung erzielt, aber die CPU-Ressourcen schont. Die Angabe “–no-auto-compress” negiert die in der Vorversion eingeführte automatische Komprimierung mit zur Dateiendung passendem Verfahren, aktiviert durch “–auto-compress” oder schlicht “-a”.
Die Option “–exclude-vcs” schließt die versteckten Dateien und Verzeichnisse aus dem erstellten Archiv aus, in denen Versionskontrollsysteme ihre Informationen ablegen. Neben RCS, CVS, Git und Subversion funktioniert das in der neuen GNU-Tar-Version auch für Darcs, Mercurial und Bazaar.
Weitere Neuerungen listet das Changelog auf, Details finden sich im aktualisierten Handbuch des Programms.
GNU Tar 1.21 steht als Quelltext-Archiv auf den Spiegelservern des GNU-Projekts zum Download bereit. Die Software ist unter der GPL-Version 3 lizenziert.



