Als Käufer der DELUG-Ausgabe finden Sie diesmal auf der ersten Seite der DVD das aktuelle Kali Linux 2022.3, 29 Vorträge vom OpenInfra Summit, OpenNebula 6.4, Proxmox VE 7.2 und vieles mehr.
Neben dem Linux-Magazin ohne DVD gibt es die DELUG-Ausgabe mit einem speziell zusammengestellten Datenträger. Gebündelt unter einer HTML-Oberfläche enthält er Programme und Tools, die wir in der jeweiligen Ausgabe testen. Zudem finden Sie darauf nicht im Heft besprochene Software, die die Redaktion besonders empfiehlt.
Seite A: Kali Linux
Von der Seite A der DVD startet Kali Linux 2022.3 als Live-System (Abbildung 1). Die Distribution richtet sich mit zahlreichen vorinstallierten Tools an Sicherheitsexperten und Penetrationstester. Mit an Bord sind unter anderem das Framework Metasploit sowie ein neues Test Lab, in dem Sie die Sicherheitswerkzeuge gefahrlos ausprobieren und so Ihr Wissen erweitern.

Abbildung 1: Kali Linux nutzt als Desktop XFCE, dessen Startmenü die mitgelieferten Werkzeuge nach Einsatzzweck sortiert.
OpenInfra Summit
Greifen Sie mit dem Webbrowser auf Seite B der DVD zu, landen Sie in einem HTML-Menü mit zahlreichen weiteren Inhalten wie etwa 29 Videos vom OpenInfra Summit 2022 in Berlin. Auf der Konferenz trafen sich Anfang Juni Experten und Anwender von Cloud-Systemen. Passend zum Schwerpunkt in dieser Ausgabe enthält die DVD sämtliche OpenStack-Vorträge. Darin stellen die Referenten die Plattform vor, liefern Erfahrungsberichte aus der Praxis und gehen auf die Zusammenarbeit mit Kubernetes ein.
OpenNebula und Bitparade
Auf der DVD wartet zudem die Community Edition von OpenNebula 6.4. Sie spannt mit Open-Source-Komponenten eine Cloud auf, die auch Enterprise-Ansprüchen genügt. Benötigen Sie hingegen nur einen Host für VMs und Container, greifen Sie zu Proxmox VE 7.2 (Abbildung 2).

Abbildung 2: Die Verwaltung der virtuellen Maschinen erfolgt bei Proxmox VE komfortabel per Weboberfläche.
Des Weiteren enthält die DVD sämtliche in der Bitparade vorgestellten Programme. Den Anfang macht der Client zum VPN-Dienst Hide.me, der Ihre IP-Adresse verschleiert. I2P bildet über das Internet ein eigenes globales Netzwerk, in dem sich alle Dienste anonym nutzen lassen. Das verteilte Dateisystem IPFS wiederum speichert Dateien für die Ewigkeit. Über Retroshare erstellen Sie für Ihre Freunde und Familienmitglieder ein privates Mini-Internet. Der Tor Browser ermöglicht das anonyme Surfen im Internet.
Bei Interesse erkunden Sie außerdem den Quellcode zum aktuellen Linux-Kernel 5.19, programmieren Quantencomputer in Python über das Framework Cirq 1.0, probieren die neuen Funktionen der Programmiersprache Go 1.19 aus oder vertiefen sich in Software zu den weiteren Artikeln dieses Hefts. (jlu)





