Die Entwickler der auf Arch Linux basierenden Distribution Manjaro haben ihre Installationsmedien auf den neuesten Stand gebracht. Ab sofort kommen der Kernel 5.13 und ein verbesserter Installationsassistent zum Einsatz. Größere Neuerungen weist zudem die Gnome-Edition auf.
Manjaro 21.1.0 gibt es in drei Varianten mit Xfce-, Plasma- und Gnome-Desktop. Letztgenannter liegt jetzt in der Version 40 vor. Gleichzeitig haben die Manjaro-Entwickler den Aufbau beziehungsweise das Layout des Desktops überarbeitet. Es soll sich jetzt enger an die Vorgaben der Gnome-Macher halten, aber dennoch die Mauswege kurz halten. Auch Firefox zeigt sich in einem dazu passenden Erscheinungsbild. Anhänger der alten Optik können mit dem Tool “Layout Switcher” auf das Manjaro Legacy Layout umschalten, das den vorherigen Zustand mit vertikal angeordneten Arbeitsflächen wiederherstellt.
Die Edition mit Plasma-Desktop nutzt jetzt dessen Version 5.22. Den Unterbau bilden die KDE Frameworks 5.85, hinzu kommt die Anwendungssammlung KDE Gear 21.08. Nicht mehr dabei ist das Chat-Programm Konversation, zudem ersetzt Elisa den Musik-Player Cantata. Darüber hinaus integriert sich der Browser von Haus aus schon in den Plasma-Desktop, das entsprechende Plugin muss man nicht mehr nachinstallieren. Das Manjaro-Team hat auch in der Plasma-Edition ihr Theme leicht umgestaltet. Es entspricht jetzt mehr dem Kollegen Breeze, das auch die KDE-Entwickler verwenden.
Die Xfce-Edition, die auch die Manjaro-Entwickler empfehlen, nutzt die gleichnamige Desktop-Umgebung in der Version 4.16.
In allen Editionen hat der Installationsassistent Calamares weitere Funktionen dazugelernt. Unter anderem lässt sich bei der automatischen Partitionierung das Dateisystem auswählen. Den Aufbau der Subvolumes auf Btrfs-Dateisystemen haben die Entwickler optimiert – insbesondere verschwenden Snapshots nicht mehr so viel Speicherplatz. Manjaro unterstützt zudem Swapfiles auf Btrfs-Partitionen. Sämtliche Neuerungen fasst auch die offizielle Ankündigung zusammen.



