Security-Experte Sophos hat einen Report zur Entwicklung von Ransomware im Jahr 2021 veröffentlicht. Demnach haben sich die Durchschnittskosten für die Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff in einem Jahr mehr als verdoppelt. Die Zahl der Organisationen, die Opfer einer Ransomware-Attacke wurden, sank international von 51 Prozent in 2020 auf 37 Prozent (Deutschland 46 Prozent) in 2021.
In Deutschland ist die Zahl der Opfer von Ransomware von 57 Prozent auf 46 Prozent gesunken, heißt es im Report. Die Wiederherstellungskosten geben die befragten IT-Entscheider in deutschen Unternehmen mit 970.000 Euro im Jahr 2021 an. Im Jahr zuvor waren es noch 390.00 Euro. Die durchschnittliche Lösegeldzahlung betrage weltweit 140.000 Euro und in Deutschland 115.000 Euro, heißt es im Report.
Die Anzahl der Organisationen, die Lösegeld zahlten, stieg weltweit von 26 Prozent im Jahr 2020 auf 32 Prozent im Jahr 2021. Nur acht Prozent erhielten ihre vollständigen Daten zurück, lässt Sophos wissen.
Für die Studie wurden im Januar und Februar 2021 rund 5400 IT-Entscheider in mittelgroßen Organisationen (100 bis 5.000 Mitarbeiter) in 30 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, dem Asia-Pazifik-Raum, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Afrika befragt. Der Report ist online nachzulesen.



