Clonezilla 2.7.0-10 bringt Änderungen an Kommandozeilentools

Im Live-System Clonezilla, zum Klonen von Partitionen und Festplatten, arbeitet jetzt der Linux-Kernel in der Version 5.9.1-1, die Softwarepakete stammen aus dem Debian Sid-Repository vom 02.11.2020.

Im Live-System Clonezilla, zum Klonen von Partitionen und Festplatten, arbeitet jetzt der Linux-Kernel in der Version 5.9.1-1, die Softwarepakete stammen aus dem Debian Sid-Repository vom 02.11.2020. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Änderungen an den “ocs”-Kommandos vorgenommen.

Sofern die “ocr-restore-“Tools den Kollegen “dd” aufrufen, zeigen sie jetzt auch dessen Fehlermeldungen. Der “ocs-sr”-Parameter “–from-part-in-img” heißt jetzt “–from-part”, da das Tool jetzt sowohl Images als auch Geräte unterstützt.

Die größten Änderungen musste “ocs-onthefly” über sich ergehen lassen. So verwendet das Werkzeug ab sofort “ocs-sr”, um ein Pseudo-Image anzulegen und überlässt dann Partclone das Klonen zwischen den tatsächlichen Geräten. Mit dieser neue Arbeitsweise wurden gleichzeitig mehrere Parameteränderungen notwendig. So ersetzt “–use-nuttcp” das alte “–use-netcat” und anstelle von “-p” tritt “-po”.

Beim Übertragen eines Images über das Netzwerk komprimiert Clonezilla die Daten mit dem effizienteren Zstd-Algorithmus. Zuvor kam Gzip zum Einsatz. Setzt ein Anwender “ocs-onthefly” auf einen leeren Datenträger an, beendet sich das Tool einfach.

Informationen zum gesicherten Betriebssystem speichert Clonezilla im Verzeichnis mit den Images in der Textdatei “Info-OS-prober.txt”. Das Live-System spricht zudem auf Wunsch Koreanisch. Sämtliche Änderungen listen die offiziellen Release Notes auf.

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