Matrix-Macher übernehmen Gitter-Chat

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Zwar hatte Gitlab die Chat-Software Gitter erst 2017 käuflich erworben und als Open Source veröffentlicht, nun gab die Firma sie aber bereits weiter an das Startup Element. Hinter dem stecken die Matrix-Macher.

Das Startup Element, das als Hauptsponsor und Entwickler der Matrix-basierten Chatlösung fungiert, hat die Chat-Anwendung Gitter von dem Code-Hoster Gitlab übernommen, wie das Team im Matrix-Blog schreibt. Gitlab hatte den Community-Chat Gitter erst im Jahr 2017 übernommen, diesen danach als Open Source veröffentlicht und die Technik nun aber den Matrix-Machern zur Übernahme angeboten, wie das Team schreibt. “Wir konnten uns diese Chance nicht entgehen lassen”, heißt es dazu im Element-Blog.

Eine Vielzahl von Open-Source-Projekten verwendet Gitter als hauptsächlichen Kommunikationskanal für die Entwickler. Dazu gehören unter anderem die Communities von Node.js, Typescript, Angular, Scala und viele weitere. Der Fokus auf Entwicklungsteams von Gitter und deren Community-Funktionen sei ein Alleinstellungsmerkmal der Anwendung, schreibt das Matrix-Team.

Ab in die Matrix

Im Zuge der Übernahme plant das Matrix-Team zudem, den bisherigen Gitter-Chat vollständig in das föderierte Chatsystem von Matrix zu integrieren. Unter der Domain Gitter.im soll dabei ein dedizierter Matrix-Homeserver laufen, der direkt eine Verbindung mit dem Kernstück von Gitter herstellt. Dabei wollen die Matrix-Entwickler sämtliche Gitter-Chaträume und auch deren Historie durch eine Bridge-Technik in Matrix verfügbar machen.

Mittelfristig soll Gitter dabei nicht nur zu einem vollständigen Matrix-Client werden, sondern eine speziell angepasste Version des Standard-Matrix-Clients Element soll Gitter am Ende ersetzen. Um dies zu ermöglichen, will das Team jene Funktionen in Element integrieren, die bisher nur in Gitter bereitstehen. Dazu gehören vor allem die Integrationen der Code-Hosting-Dienste Github und Gitlab sowie Threads. Für Gitter sollen dank der Matrix-Technik außerdem langfristig mobile Clients für iOS und Android bereitstehen. Das Gitter-Team selbst hatte die Pflege seiner eigenen Clients zuvor eingestellt.

 

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