Die Programmiersprache Ruby bekommt in der kommenden Major-Version 3.0 mit RBS (Ruby Sinature, ein neues Syntax-Format auf den Weg.
RBS sei eine Sprache, die es erlaubt, die Struktur von Ruby-Programmen zu beschreiben, heißt es seitens der Entwickler. Es sei damit möglich die Definitionen von Klassen und Modulen niederzuschreiben, aber auch Konstanten und globale Variablen. Ruby 3 kommt mit RBS gem, das es erlaube, in RBS geschriebene Typen-Definitionen zu verarbeiten und zu parsen.
Mit Ractor, dem Actor-Modell für Ruby, deshalb das R am Anfang, bringt Ruby 3 ein experimentelles Feature mit. Ractor entspricht nicht komplett dem Actor-Modell, deshalb die Anpassung des namens an Ruby. Ractoren lassen sich unter anderem parallel ausführen.
Ein weiteres als experimentell gekennzeichnetes Feature ist der neue Scheduler Thread#scheduler. Der soll laut den Release Notes Blockaden verhindern und eine Lightweight Concurrency ermöglichen. Neue Ruby-Versionen kommen regelmäßig Ende Dezember zur Veröffentlichung. Das könnte auch bei Version 3.0 der Fall sein.


