Für Admins, die einfach zu bedienende grafische Oberflächen mögen, gibt es nun eine für den VPN-Ersatz Wireguard. Subspace ist ein Fork, der das Erzeugen und Löschen von Nutzerzugängen über Wireguard per Mausklick erlaubt.
Wer nach Subspace googelt trifft auf interessante Ergebnisse aus der BDSM-Szene. Das könnte sich ändern, falls Subspace, eine gleichnamige Open-Source-Software, an Fahrt gewinnt. Die soll eher die Qualen der Kommandozeile beenden. Um das geforkte Projekt des OpenSaaS-Anbieters “portal.cloud” haben sich ein paar Entwickler versammelt, die nun versuchen, der Server-GUI für Wireguard neues Leben einzuhauchen. Die ist wesentlich in HTML 5 und Go geschrieben.
Die Software unterstützt das Ergänzen und Löschen von Geräten verschiedener Plattformen (Linux, Windows, OS X, iOS, Android). Die Konfigurationsdateien für die Clients lassen sich ebenfalls über die grafische Oberfläche generieren, wobei QR-Codes Nutzern von Mobilgeräten beim einfachen Übernehmen der Konfiguration helfen. Außerdem bindet Subspace Nutzer per Single-Sign-ons über SAML ein, wobei es die G-Suite und Okta unterstützt.
Die Entwickler demonstrieren im Readme den Einsatz auf einem VPS mit einer zugewiesenen Subdomain, also zum Beispiel subspace.example.com. HTTPS wird über Let’s Encrypt verwendet. Während das Beispiel Wireguard auf dem Host selbst installiert, schlagen die Entwickler für Subspace einen Docker-Container vor. Hintergrund ist vermutlich, das dies das Aktualisieren vereinfacht. In den Issues findet sich aber auch eine Beschreibung, um Subspace direkt auf dem Host über den Go-Quellcode zu installieren. Releases gibt es bislang nicht. Wer Subspace verwenden will, muss es also direkt aus Git holen.



