Mir 1.8.0 unterstützt HiDPI besser

Ubuntus alternativer Window Manager Mir erhält ein Update auf Version 1.8.0. Im Mittelpunkt der neuen Version steht der HiDPI-Support.

Auf Monitoren mit hoher Auflösung soll Mir 1.8.0 laut der Ankündigung der Entwickler nun besser skalieren. Erkennt Mir eine hohe Auflösung, muss der Display Server und Wayland-Compositor die verwalteten Apps anweisen, auch ihre Fenster in einer passenden Auflösung anzubieten.

Zum Beispiel unterstützt Mir jetzt Fractional und Individual Scaling für Wayland Clients. So kennt zum Beispiel Ubuntu 18.04 nur drei Skalierungsgrade: 100, 200 und 300 Prozent. Dank Fractual Scaling lassen sich auf großen Displays auch Zwischenwerte einstellen, etwa 125 oder 150 Prozent.

Mir Shell als Demo

Zugleich lässt sich dem Login-Bereich nun experimentell eine Mir Shell hinzufügen – das ist der Bereich, in dem Nutzer üblicherweise zwischen einer Wayland- und X-Session wählen. Die Option startet eine experimentelle Mir Shell, die zwar noch einige Features vermissen lasse, aber Demozwecken bereits genüge. In Fedora würden die meisten Dinge schon recht gut funktionieren, schreibt Alan Griffiths in der Ankündigung. Für Fedora und Arch-Linux haben die Entwickler auch Probleme repariert, die in den vergangenen Monaten aufgetaucht sind. Diese betrafen vor allem die Launcher- und Startup-Logik, heißt es in der Ankündigung.

Offiziell setzt die Distribution Ubuntu zwar auf Wayland und das X-Window-System, aber die Arbeit an Mir geht weiter. Offenbar hat Canonical noch Pläne für den Display Server, der zum Beispiel im IoT-Bereich zum Einsatz kommen könnte. Herunterladen lässt sich die neue Mir-Version unter Ubuntu über ein PPA.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben