Coronavirus: Europäische Kubecon wird verschoben

Abbildung 1: Der Chef der CNCF, Dan Kohn, auf der Kubecon 2017.

Der europäische Ableger der Kubecon, der vom 30. März bis zum 2. April 2020 in Amsterdam stattfinden sollte, wird aufgrund von Corona-Sorgen auf den Sommer verschoben. Den Shanghai-Termin im Juli hat die CNCF gleich ganz abgesagt.

Drei Mal im Jahr organisiert die Cloud Native Computing Foundation seit einiger Zeit gewöhnlich die KubeCon & CloudNativeCon statt, eine Konferenz und Messe, die sich im Wesentlichen um Kubernetes und dessen Ökosystem dreht. Im Frühjahr findet sie in Europa statt, im Sommer in China und im Herbst in den USA. Die europäische Kubecon haben die Veranstalter nun verschoben, sie soll im Juli oder August stattfinden. Die chinesische Version fällt dieses Jahr ganz aus.

Das kündigen die Veranstalter auf ihrer Webseite an. Die Entwicklung kommt nicht ganz überraschend, nachdem weltweit bereits mehrere Konferenzen abgesagt oder verschoben wurden, darunter auch die Google I/O. Die Verschiebung dürfte auch nicht komplett freiwillig passieren: Einige Unternehmen fordern ihre Mitarbeiter zurzeit auf, möglichst im Home-Office zu arbeiten und keine Reisen zu unternehmen. Zahlreiche der Vortragenden wären vermutlich aus diesem Grund oder aus Angst vor einer Ansteckung nicht nach Amsterdam gefahren.

Laut CNCF-CTO Chris Aniszczyk erwarten die Veranstalter für die europäische Ausgabe der Kubecon in diesem Jahr rund 10000 Besucher. Deren Registrierungen behalten ihre Gültigkeit auch für den neuen Termin. Dessen Datum sowie weitere Details will die CNCF zeitnah ankündigen. Bis dahin dürfte die Organisation mit der Neuorganisation gut ausgelastet sein.

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