VPN-Client Hummingbird erreicht Version 1.0

Der hauseigene VPN-Client Hummingbird des Anbieters AirVPN erreicht mit Version 1.0 Produktionsreife. Der Client läuft auf Linux und dem Raspi und basiert auf einem Fork von OpenVPN 3.

Hummingbird 1.0 wartet in einem Gitlab-Repository, es gibt Versionen für Linux, den Raspberry Pi und Mac OS, aber keine für Windows. AirVPN bietet die Software als Standalone-Client unter der GPLv3 an, sie soll besonders schnell sein und zugleich nur einen geringen Fußabdruck im Arbeitsspeicher des Systems hinterlassen.

AirVPN betreibt mit Hummingbird einen eigenen Fork von OpenVPN 3, der neben zahlreichen Bugfixes auch einige zusätzliche Features anbietet. So kommt wahlweise die CHACHA20-POLY1305-Chiffre für beide Kontroll- und Datenkanäle zum Einsatz, was die Performance auf ARM- und Linux-basierten Plattformen beschleunigt, die kein AES-NI unterstützen. Die Cipher lässt sich dabei über “–cipher Name” beim Start des Clients auswählen.

Auf Wunsch des Betreibers ignoriert der Client zudem DNS-Server, die der VPN-Server per Push anbietet. Network Filter und Lock verwenden wahlweise IPtables, NFtable oder PF um Leaks bestmöglich zu verhindern. Allerdings weisen die Entwickler auf potenzielle Kollisionen mit Ufw und Firewalld hin und raten davon ab, im Betrieb des VPNs Kommandos für diese Tools abzusetzen.

Weitere Details, eine Installationsanleitung und Dokumentation zu den zahlreichen Schaltern von Hummingbird liefert die Gitlab-Seite.

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