OpenSuse Build Service baut Windows Subsystem for Linux

Der OpenSuse Open Build Service ist ab sofort in der Lage auch Images mit dem Windows Subsystem for Linux zu bauen.

Die Schwierigkeit dabei war der Bau der nötigen APPX-Dateien unter Linux. Die müssen assembliert werden, was üblicherweise auf einem Windows-Rechner mit Visual Studio geschieht. Der Open Build Service (OBS) hat aber den Anspruch, die Dateien direkt unter Linux zu bauen. Dies gelang durch den Einsatz der MinGW-Cross-Toolchain, lässt OpenSuse in einem Blogbeitrag wissen.

Die APPX-Dateien seien im wesentlichen ZIP-Files, die einen Tarball eines Linux-Systems enthalten nebst einer Windows.exe-Datei, heißt es dort. Die Kombination aus MinGW und einem Tool (“fb-util-for-appx”) das APPX-Dateien unter Linux bauen kann, ließen sich die WSL-APPX-Dateien unter Linux bauen. Es seien allerdings noch einige Kniffe nötig, weil das für den OBS eingesetzte Kiwi die APPX-Dateien nicht selbst bauen könne. Stattdessen werde “fb-util-for-app” mittels Spec-Datei aufgerufen. Dafür aber gelte es die OBS-Konfiguration entsprechend zu ändern.

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2 Kommentare
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Linux Hase
6 Jahre her

Man mag mich für Oldscool halten, aber ich kann darauf verzichten. Dieses WSL wird den GNU/Linux-Distributionen keinen Benutzer mehr bringen. Es wird eher so kommen das die Windows Nutzer sagen “Wozu Linux installieren wenn ich alles unter Windows nutzen kann?”

Bernhard Wiedemann
6 Jahre her

OBS ist übrigens der Open Build Service und wird auch abseits von openSUSE verwendet.

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