Docker meldet einen Einbruch in eine Docker-Hub-Datenbank, die Nutzerdaten und Repository-Tokens enthielt. Auswirkungen habe das vor allem auf Autobuild-Nutzer.
Potenziell betroffen von dem am letzten Donnerstag bemerkten Einbruch seien
190 000 Accounts. Zu den kompromittieren Daten gehören unter anderem Benutzernamen, gehashte Passwörter für einen kleinen Teil der betroffenen Nutzer sowie Github- und Bitbucket-Tokens, die einige Anwender benötigen, um Autobuilds anzuschieben. Die offiziellen Docker-Images, die viele Anwender als Vorlage für Container nutzen, seien nicht betroffen.
Docker ruft seine Nutzer in einer Mitteilung dazu auf, ihre Passwörter auf Docker Hub zu ändern. Zugleich sperrte die Firma die möglicherweise übernommenen Github-Tokens und -Zugriffsschlüssel. Als Konsequenz scheitern Autobuilds, die sich auf Docker Hub stützen. Docker fordert die Nutzer dazu auf, einen Blick auf ihren Dienst zu werfen und zu prüfen, ob es unerwartete Zugriffe gab. Zudem müssten betroffene Nutzer Github- und Bitbucket-Accounts unter Umständen neu verlinken.
Was genau den Einbruch auslöste, wie der oder die Einbrecher vorgingen und wie Docker ihnen auf die Spur kam, ist bislang allerdings unklar. Hierzu liegen keine detaillierten Informationen der Firma vor.





