Die Entwicklungsumgebung Qt Creator 4.9 integriert das Language-Server-Protokoll besser. Sie integriert Perf und ergänzt den QML-Parser um Support für Ecmascript 7.
Die Änderungen an der integrierten Entwicklungsumgebung für C++ und Qt kündigt ein Blogpost von Qt-Entwickler Eike Ziller an. Detaillierte Informationen warten im Changelog. So erhalten Erstnutzer neuerdings eine High-Level-Einführung in den Umgang mit der grafischen Benutzeroberfläche. Es gibt eine Option, um externe Tools in der Build- oder Laufzeitumgebung aktiver Projekte zu starten. Für Linux-Systeme ist nun das Linux-Profiling-Tool Perf in die IDE integriert. Der QML-Parser verwendet nun Qt 5.12 und bringt Support für Ecmascript 7 mit.
Bessere Language-Server-Integration
Daneben wurde der mit Version 4.8 eingeführte Support für das Language Server Protocol verbessert. Zum Beispiel bringt Qt 4.9 nun Support für die Symbollisten in der Seitenleiste und der Werkzeugleiste des Editors mit. Sucht der Entwickler mit Find an der Cursorposition, liefert Qt Creator nun Ergebnisse im Suchbereich zurück. Auch Support für Code-Aktionen ist an Bord. Dank ihnen schlägt der Editor im Zusammenspiel mit dem Language Server Reparaturen oder Refaktoring-Aktionen für markierte Codestellen vor.
Bessere Analyse, mehr Aktionen
Änderungen gibt es auch an den möglichen Aktionen für die Nutzer. Die erreichen über das Kontextmenü neuerdings den Eintrag “Expand All”. Neu an Bord ist eine Aktion, um alle Dateien eines Projekts zu schließen (“Close All Files in Project”). Die Parameter aus den Run Settings tauchen nun auch in den Ausgaben der Anwendungen auf. Die Kontexthilfe liefert in Qt Creator 4.9 nicht nur schnellere, sondern auch sinnvollere Ergebnisse zurück, etwa bei Code-Fehlern oder Diagnose-Informationen. Herunterladen lässt sich die neue Open-Source-Version über die Qt-Download-Seite.




