Susecon 2019: SLES für SAP ist auf Intel Optane optimiert

Suse hat bei der Susecon 2019 die Features des unter anderem für Intels Optane DC optimierten Suse Linux Enterprise Server für SAP Applications 15 vorgestellt.

Suse hat bei der Susecon 2019 die Features des unter anderem für Intels Optane DC optimierten Suse Linux Enterprise Server für SAP Applications 15 vorgestellt. Dank dem persistenten Speicher von Intel minimieren sich die Latenzen bei der Datenübertragung.

Auch die Recovery-Zeiten nach Restarts verkürze sich merklich, wenn man Intel Optane als persistenten Speicher statt RAM einsetze, sagte Raj Meel, zuständiger Produktmanager bei der Susecon in Nashville. Die Daten müssten dann etwa nach Restarts nicht mehr in den Speicher geladen werden. Suse Linux Enterprise Server für SAP Applications 15 unterstützt bis zu 12 Terabyte der Intel NVDIMMs und soll damit unter SAP Hana bis zu 12,5 mal schneller booten. Für die Kunden reduzieren sich damit die Kosten trotz erhöhter Speicherkapazität. Neu im SLES für SAP Applications ist auch, dass sich das Upgrade von SAP Hana in geclusterten Systemen automatisieren lässt. Zudem ersetzt das auf Cgroup basierende Workload Memory Protection das bisher eingesetzte Page Cache Management. Dank der Memory Protection soll der Speicher der SAP-Workloads hochgradig skalierbar und geschützt sein. Suse hat zudem das Linux-System auf Leistungsfähigkeit optimiert.

Suse bezeichnet den SLES 15 als multimodal, da er mit einem Installer für die verschiedenen Workloads auskommt und eine Codebasis nutzt.

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